Einheimische Lösung beim UFC Tadten. Christoph Tischler und Martin Bodor übernehmen das Coaching beim UFC Tadten. Am Freitag steigt die erste Einheit.

Von Martin Plattensteiner. Erstellt am 22. Mai 2021 (00:51)
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Die Nachfolger von Helmut Göltl beim UFC Tadten stehen fest.
BVZ

Nach dem Rücktritt von Helmut Göltl (gesundheitliche Probleme) als Cheftrainer war man in Tadten im ersten Moment erstmals geschockt. Natürlich respektierte man die Göltl-Entscheidung und wünschte ihm eine baldige, vollständige Genesung – doch parallel begab man sich mit Hochtouren auf Trainersuche. Zahlreiche Kandidaten (beispielsweise Ex-Parndorf-Trainer Norbert Pammer) wurden ins Spiel gebracht, fündig wurde man jetzt aber auf eigenem Terrain. Sportchef Christoph Tischler und Ex-Kicker Martin Bodor übernehmen ab sofort das Tadten-Team. „Zwei absolute Fachleute“, streut Obmann Christian Polzer dem neuen Trainerteam schon vorab Rosen. In der Praxis wird Tischler zweimal pro Woche am Platz stehen, Bodor einmal. An den Spieltagen sind dann beide im Einsatz. „Die Trainingssteuerung wird von uns gemeinsam geplant“, erklärt Bodor. „Es wird sicher nicht passieren, dass wir individuell entscheiden.“

Saisonziel ist ein sicherer Mittelfeldplatz

Kurz-, mittel- und langfristige Planung haben sie diese schon miteinander ausgearbeitet. Beide Trainer kennen sich sehr gut, haben sogar miteinander für den UFC Tadten die Packler geschnürt. Bodor kennt auch die jungen Kicker ausgezeichnet, hatte einige von ihnen als U14-Coach unter seinen Fittichen.

„Das ist eine junge und entwicklungsfähige Mannschaft“, führt Tischler aus. „Jetzt werden wir einmal sehen, wie es um die Fitness bestellt ist.“ Schon am Freitag wird der Kader zur ersten Einheit auf den Rasen bestellt. Bodor bleibt parallel dazu auch Coach bei Admira Wacker (U15). Der 31-Jährige hat sich schon vor sieben Jahren auf das Trainerleben fokussiert. „Nach einem Kreuzbandriss habe ich den Anschluss nicht mehr so geschafft, deswegen war es 2016 mit der aktiven Karriere aus.“ War früher das Thema Zeitmanagement ein Problem, so hat sich seit Corona hier auch einiges geändert. Sowohl Tischler als auch Bodor erledigen in ihren Bürojobs seither viel im Home-Office und können verlässlich sowie pünktlich mit den Trainings beginnen.

Das Ziel in der kommenden Saison ist ein gesicherter Mittelfeldplatz sowie der Einbau der heimischen Youngsters. Von den Legionären wie Jan Andrejko, Jaroslav Kubricky oder Michal Matusica erwartet man sich, dass sie die junge Truppe anführen.