Robert Rainalter hat einen neuen Job beim SK Pama . Steinbrunns Ex-Coach Robert Rainalter springt eine Liga höher, er übernimmt den SK Pama und folgt dort auf Karl Prügger.

Von Martin Plattensteiner. Erstellt am 11. Dezember 2020 (01:05)
Wieder da. Steinbrunns Ex-Trainer Robert Rainalter hat beim SK Pama eine neue sportliche Herausforderung gefunden.
Schneeweiß

Ende Oktober verabschiedete sich Karl Prügger nach stolzen sechs Jahren als Coach vom SK Pama. Zeit für Veränderung und Neuorganisation – so ließ er ausrichten. Im Nachhinein gab es von beiden Seiten nur Lob und beste Empfehlungen, in der heutigen Zeit eher eine Seltenheit. Deswegen war es für den SK Pama alles andere als einfach, einen Nachfolger zu präsentieren.

Musterschüler folgen dem Coach nicht nach

Doch gut zwei Wochen vor dem Weihnachtsfest machte man sich selbst ein Geschenk. Robert Rainalter, der in Steinbrunn (1. Klasse Nord) nach zweieinhalb Jahren nicht mehr glücklich war, nahm das neue Angebot nach kurzer Bedenkzeit an. Von seiner neuen Mannschaft weiß Rainalter nur wenig, am Freitag wird er Teile des Vorstandes und Spielerrates vor Ort kennenlernen.

„Bis dahin erstelle ich auch ein Heimprogramm“, ist der neue Coach schon tüchtig im Einsatz. Neu ist für ihn, mit einer vorgegebenen Truppe zu arbeiten. „Bislang habe ich meine Teams selber zusammengestellt und geformt“, so Rainalter weiter. „Für alle geht es bei null los. Ich habe mich schon vorinformiert, die Mannschaft hat Potenzial, ich glaube, da ist was möglich.“ Drei seiner Musterschüler und Lieblingsspieler – Patrick Schöttel, Dominik Löwy, Marco Senger – gehen nicht mit ihm mit, sie übersiedeln daher zum SV Gablitz (Gebietsliga Nord-Nordwest, NÖ).

„Wir sehen uns einmal das halbe Jahr an“

„Wir sind guten Mutes, dass die Zusammenarbeit passt“, gibt sich SK-Obmann Dieter Steiner optimistisch. Sektionsleiter Michael Hafner hatte Anfang der Woche den Kontakt geknüpft. „Wir sehen uns einmal das kommende halbe Jahr an“, meint Steiner. „Dann werden wir sehen, ob auf der einen oder anderen Position etwas verändert werden muss.“ Fix ist, dass man in der Liga gut aufpassen muss. Zwei Punkte beträgt der Vorsprung auf den letzten Platz. Andererseits wäre man mit zwei Siegen auch gleich auf Platz vier.