Spieler-Ausfall bei Wallern: Interne Lösung geplant. Wallerns Trainer Günther Wally droht Ausfall: Gernot Oroszlan wird wohl aufhören.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 28. November 2020 (01:14)
In Wallerns Abwehr wird künftig wohl ein Mann fehlen. Trainer Günther Wally muss den Ausfall von Gernot Oroszlan irgendwie kompensieren.
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Früher als sonst war heuer Schluss – auch in Wallern ist das Sportplatzareal schon im Winterschlafmodus. Am Rasen hat also auch Trainer Günther Wally nichts mehr zu tun. Gut einerseits für seinen Job als Physiotherapeut – sowohl in der Reha-Klinik in St. Andrä als auch in der Praxis daheim in Andau bleibt ihm jetzt viel Zeit – unter Einhaltung strenger Hygienevorschriften – um sich um seine Patienten zu kümmern.

Andererseits hat sich der Coach auch schon an die Fußball-Vorbereitung gemacht. „Ich beschäftige mich noch intensiver mit den Inhalten“, verrät Wally. „Vor allem im taktischen Bereich gibt es viel aufzuholen.“ Was er meint, liegt auf der Hand. In der Offensive mangelte es im Abschluss oft an der Präzision. Gut angetragene Angriffe fanden keine Abnehmer. Klar, einen Bomber wie Adam Bombicz wird man als Trainer nicht mehr ändern, doch die Vorlagen könnten exakter werden. Aus der Defensive stachen die beiden Innenverteidiger – Walter Engelbrecht und Gernot Oroszlan – heraus. Sie sorgten für Ruhe und Übersicht.

Studium geht vor, keine Zeit fürs Training

Doch die junge Garde an heimischen Talenten agierte in manchen Situationen zu ungestüm. „Ein gewisser Leichtsinn passt ja schon“, meint Wally. „Aber taktische Disziplin ist die Basis.“ In der Abwehr wird, wohl oder übel, ein Mann fehlen: Oroszlan will die Packler an den Nagel hängen. Lässt er sich überreden? Die Aktien dafür stehen aber schlecht. „Er ist mit seinem FH-Studium in der Endphase, kann kaum mehr zum Training kommen“, führt Wally aus. Wird nach einem Ersatzmann gesucht? „Wir besetzen die Position intern nach“, erklärt der Trainer den Plan. Losgehen soll es Mitte Jänner, ab Weihnachten erhalten die Spieler ein Heimprogramm. Bis dahin steht Laufen oder Radfahren – nach eigenem Ermessen – am Programm. „Oder spazieren gehen“, weiß Wally. „Mit Frau, Kind oder Hund.“

hen aber schlecht. „Er ist mit seinem FH-Studium in der Endphase, kann kaum mehr zum Training kommen“, führt Wally aus. Wird nach einem Ersatzmann gesucht? „Wir besetzen die Position intern nach“, erklärt der Trainer den Plan. Losgehen soll es Mitte Jänner, ab Weihnachten erhalten die Spieler ein Heimprogramm. Bis dahin steht Laufen oder Radfahren – nach eigenem Ermessen – am Programm. „Oder spazieren gehen“, weiß Wally. „Mit Frau, Kind oder Hund.“