UFC Tadten: Eine Frage der Qualität

Tadten-Trainer Christoph Tischler ist mit seinen Legionären im Moment alles andere als zufrieden.

Martin Plattensteiner
Martin Plattensteiner Erstellt am 11. September 2021 | 01:05
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Foto: Wolfgang Wallner

Zwei Auftaktniederlagen, zuletzt wieder zwei Pleiten in Serie, dazwischen ein K(r)ampfsieg über Kittsee und ein Remis in Wallern – berauschend waren die Darbietungen der Tadtener in dieser Saison noch nicht. Dabei war man frohen Mutes und voller Optimismus gestartet. Der Mix aus jungen und auch arrivierten Eigenbauspielern sowie Legionären versprach Verheißungsvolles. Doch gezeigt haben die neuen Slowaken bislang noch nicht viel. „Gerade einmal mit Innenverteidiger David Valek kann ich zufrieden sein“, meint Tischler. Michal Matusicka bleibt im Mittelfeld eher farblos. Fünf erzielte Tore in sechs Runden – der Sturm ist ein laues Lüfterl. Neo-Angreifer Jan Andrejko musste in Winden vorerst auf der Ersatzbank Platz nehmen.

Tischler: „Vielleicht trifft er nur bei uns nicht“

Der 25-Jährige hat für Tadten erst einmal getroffen. Bei seinem Ex-Klub Rohrbach (2. Liga Mitte) lief es viel besser, neun Volltreffer in elf Pflichtspielen. „Vielleicht trifft er nur bei uns nicht“, so Tischler weiter. „Bis zum Ende der Hinrunde wird er noch seine Chancen bekommen, um sich zu beweisen.“ Absolut nicht zufrieden ist man mit Jakub Blazi. In Winden stand er erstmals in der Startformation, musste aber zur Halbzeit wieder raus. „Seine ideale Position hat auch noch keiner gefunden“, grübelt Tischler. „Vielleicht sollten wir einmal die Qualität der Neuen in Frage stellen.“ Es wird also allerhöchste Zeit, dass hier eine positive Reaktion kommt. Eine etwaige Punkteprämie für einen Sieg am Freitagabend (19.30 Uhr gegen Pamhagen) würden gerne alle Akteure einstreichen.