Wallern hadert mit langer Liste an Verletzten

Erstellt am 23. September 2022 | 02:44
Lesezeit: 2 Min
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Ein Teil des Lazaretts: Markus Janisch, Tobias Leurer, Manuel Meinhardt, Fabian Perlinger, Michael Michlits, Alexander Graisy, Thomas Huber, Sebastian Perlinger, Fabian Schrammel, Markus Thell (v.l.). Dazu kommen noch Julian Kampf, David Gelbmann, Andreas Sikora, Marek Mala, Lukas Terpotitz und Florian Zechmeister. Im Spiel verletzte sich Oliver Michlits, Marek Beseda sah Gelb-Rot.
Foto: BVZ
Wallerns Trainer Günther Wally ist nicht zu beneiden. Gleich 16 (!) Kaderspieler fallen derzeit aus.

„Bei uns wütet die Seuche – und anscheinend geht sie weiter“, meinte Wallerns Obmann Stefan Michlits am Sonntag spätestens nach der 12. Spielminute als Oliver Michlits mit Verdacht auf einen Kreuzbandriss vom Platz musste. Woche für Woche zaubert Trainer Günther Wally eine neue Aufstellung aus dem Hut.

„Kommt ein rekonvaleszenter Spieler zurück, fällt meistens schon wieder einer aus“, so der Coach. Nach rund einer Stunde der Partie gegen Winden hatte er einen weiteren Grund, um den Kopf zu schütteln. Sah der Trainer in der ersten Halbzeit wegen Schiri-Kritik die Gelbe Karte, musste nun Legionär Marek Beseda mit der Ampelkarte vom Feld.

„Ich werde mich wohl bemerkbar machen dürfen“, so Wally. „Beim Ausschluss hätte auch mehr Fingerspitzengefühl dazugehört.“ Schiedsrichter Emre Kacanzi kam seitens der Wallerner also nicht gut weg.

Erster Saisonsieg wird anvisiert

Am Freitagabend müssen die USC-Kicker nun nach Kittsee, wo um 19.30 Uhr angepfiffen wird. „Klar, wollen wir dort etwas mitnehmen“, gibt Wally, der auf eine spezielle Defensivtaktik setzen will (gegen Winden begann er jedoch mit einer offensiven 3-4-3-Variante) die Marschroute vor.

„Das wird aber sicher ein schwieriges Unterfangen. Voll angeschrieben hat Wallern in dieser Saison noch nicht, in sieben Spielen gab es vier Unentschieden.