Werdenich mal vier beim UFC Pama

Beim UFC Pama standen die Brüderpaare Christoph und Andreas sowie Simon und Thomas in der Stammformation. Das Quartett siegte in Gattendorf 2:0 – mit zwei Werdenich-Toren, eh klar.

Erstellt am 22. Oktober 2021 | 01:27
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Der Werdenich-Clan beim UFC Pama: Simon (l.) Thomas (r.), Andreas „Kiesl“ und Christoph Totti (2.v.r.) sorgen aktuell für gute Stimmung.
Foto: Plattensteiner

Der Familienname Werdenich tauchte in der UFC Pama-Aufstellung am Samstag gleich viermal auf. Goalgetter Christoph „Totti“ Werdenich hatte seine Sperre abgesessen und bewies sofort, wie wichtig er für seine Mannschaft ist. Ihm gelang nach einer halben Stunde per Kopf der Führungstreffer.

Bruder Andreas „Kiesl“ Werdenich dirigierte indessen die Abwehr, für die Gattendorfer gab es diesmal kein Durchkommen. Als Rechtsverteidiger wurde Simon Werdenich aufgeboten. Der Youngster kann auf mehreren Positionen spielen. Diesmal aber „hinten“, da Markus Lackner aus privaten Gründen die Partie auslassen musste. Da Peter Gallus verletzungsbedingt (eine exakte Diagnose steht noch aus) nicht aufgeboten werden konnte, rutschte auch Thomas Werdenich in die Start-Elf.

Im linken Mittelfeld lieferte er eine passable Leistung. Den Sack zu machte in Gattendorf dann Andreas Werdenich – natürlich auch mit Köpfchen. Christoph Werdenich hat in dieser Hinrunde bereits neunmal getroffen, am Sonntag gegen Apetlon will er diese Zahl erhöhen. Woher kommt eigentlich der Spitzname „Totti“?

Die Vereinstreue als Gemeinsamkeit mit Idol

Vor mehr als einem Jahrzehnt coachte Alfred Niefergall senior den UFC Pama. Der Wiener hatte so seine Probleme beim Einprägen der Namen, sicher auch den vielen gleichen geschuldet. Christoph kreuzte bei einem Training mit einem Dress von AS Roma-Legende Francesco Totti auf – rasch hatte er einen neuen Rufnamen, der ihm bis heute geblieben ist.
Mit dem echten „Totti“ hat er übrigens etwas gemeinsam, das es heute nur mehr ganz selten gibt: die nachhaltige Treue zu einem Verein.