Winden gegen Gattendorf als Duell der Gegensätze

Erstellt am 06. August 2022 | 02:44
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Gattendorf-Kapitän Norbert Schalling ist nach seiner Meniskusoperation noch nicht voll belastbar.
Foto: Plattini
Winden ist unverändert geblieben, Gattendorf hat die Legionäre ausgetauscht. Am Samstag trifft man aufeinander.

Am Samstag, 2. April, trafen Winden und Gattendorf das letzte Mal aufeinander. Diesen Samstag ist es wieder soweit. Im Frühjahr siegten die Hausherren mit 2:1 – soviel zu den Fakten. Die Gastgeber starteten damals mit Roman Ostojic im Tor, Michael Speckl, Filip Balazi, Jonas Lorenschitz und Maximilian Moro in der Abwehr. Roman Bauer, Stefan Haider und Sascha Savoric bildeten das Mittelfeld, Ibrahim Kamasik, Markus Pimpel und Filip Turlik wirbelten in der Offensive. Rund vier Monate später ist es leicht möglich, dass Trainer Zoltan Fekete die gleiche Start-Elf auf den Rasen schickt. Denn in der Transferzeit hat sich bei den Windenern so gut wie gar nichts getan.

Anders sieht es bei den Gattendorfern aus. Von der damaligen Aufstellung ist das Legionärsquartett Lukas Hutta, David Bielcik, Jovo Fonjga und Roma Tarek nicht mehr mit von der Partie, Sebastian Schuber ist ebenfalls weg. Kapitän Norbert Schalling ist nach seiner Meniskusoperation noch nicht voll belastbar. Von den Neo-Legionären konnte Lubomir Chovanko überzeugen, war aber zuletzt krank und angeschlagen. Auch Tomas Bohac dürfte nicht gesund werden, Youngster Lukas Burian muss fünf Wochen lang pausieren.

„Das kann ein Vorteil oder auch ein Nachteil sein“, gibt sich Trainer Fekete leicht kryptisch. „Neue Spieler wollen sich gerade zum Saisonbeginn stark präsentieren.“ Dass er über eine eingespielte Truppe verfügt, ist er sich bewusst. Ebenso, dass die Abwehr zu Fehlern neigt. „Außer Michael Speckl haben wir keinen einzigen gelernten Verteidiger“, so der Coach.

Legionäre entsprachen nicht in Gattendorf

In Gattendorf geht man weiterhin den Weg, sukzessive auswärtige Spieler abzubauen. Mit den Ex-Legionären war Trainer Didi Bader in der abgelaufenen Saison unzufrieden: „Da passte das Preis-Leistungsverhältnis überhaupt nicht. Wenn, dann muss ein Slowake besser sein als ein Einheimischer.“ Die akribische Arbeit mit jungen Eigenbauspielern geht weiter.