Neusiedl Storks müssen sich weiter gedulden. Das Comeback der Storks fiel der Pandemie zum Opfer. Für den ersten Tip-off nach der Krise ist man bereits gewappnet.

Von Peter Wagentristl. Erstellt am 19. Dezember 2020 (01:22)
Aufgeschoben. Stefan Kiss und die Storks müssen ihr Comeback verschieben.
BVZ

Die Neusiedl Storks müssen sich mit ihrer Rückkehr in die Landesliga noch gedulden. Wie es nun weitergeht? „Das ist eine gute Frage, das würde ich auch gerne wissen“, erklärt Storks-Obmann Christoph Kraus. Was 2021 geschieht, könne man derzeit noch nicht abschätzen, in der Zwischenzeit gelte es für sein Team jedenfalls, sich möglichst fit zu halten. Auf virtuelle Trainings und zentrale Übungsanweisungen verzichten die Neusiedler dabei, die Spieler sollen lieber laufen, Radfahren oder, falls ein Korb verfügbar ist, ein paar Bälle werfen.

Bei den Erwachsenen sei das kein Problem, „wirklich hart ist die Situation für die Kinder“, so Kraus. Auf diesen ruht aber die langfristige Strategie der Neusiedler. „Wir hätten heuer drei bis vier Kindermannschaften melden können, aber dann kam Corona“, ärgert sich der oberste Storch. Viele Eltern hätten auch die Kinder während der Lockerungen aus dem Training genommen, viele sind auf virtuellem Wege schwer zu erreichen, trotz Chatgruppen.

Im Kaffeesud möchte Kraus nicht lesen, Pläne für 2021 sind daher rar. Angedacht ist jedoch, im kommenden Jahr wieder ein Camp zu veranstalten — falls die Pandemie es zulässt.