Später Pfiff mit Folgen für Parndorf-Goalie Weidinger. Für den Parndorfer Goalie Christian Weidinger war es eine bittere letzte Spielminute. Später Abseitspfiff wegen nicht funktionierender Technik als "Ursache" für Verletzung...

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 17. April 2019 (03:03)
Martin Ivansich
Schmerzhaft. Parndorfs Torhüter Christian Weidinger musste — gestützt von den Teamkollegen David Dornhackl (l.) und Roman Kummerer wenige Augenblicke vor dem Spielende den Platz verlassen.

Die 90. Minute im Spiel Parndorf gegen die Mattersburg Amateure: Die Gäste greifen an, weiter Pass nach vorne — der Schiedsrichterassistent hebt die Fahne. Abseits. Weil aber das System am Oberarm des Schiedsrichters nicht funktioniert, mit dem der Assistent seine Entscheidungen bemerkbar machen kann, kommt der Pfiff erst sehr spät.

Pechvogel Weidinger bleibt positiv gestimmt

Zu spät für Weidinger, der den Ball noch klären will und dabei so unglücklich aufkommt, dass Innen- und Außenbänder im Knöchel in Mitleidenschaft gezogen werden. Eine genaue Diagnose gab es erst nach Redaktionsschluss. Der Routinier ahnt aber nichts Gutes: „Der Knöchel ist extrem angeschwollen. Ich hoffe, es ist nur ein Einriss, aber die Saison scheint für mich vorbei zu sein.“

Eine ganz bittere Sache für Weidinger und Parndorf, weil der Schlussmann aktuell richtig stark drauf war. Unterkriegen lässt sich der Tormann dadurch aber keineswegs, blickt positiv in die Zukunft: „Ich will so schnell wie möglich wieder am Platz stehen und der Mannschaft helfen. Ich habe schon noch einiges im Fußball vor. Und das am besten in der Regionalliga.“

Vom Klassenerhalt seiner Parndorfer ist Schlussmann Weidinger überzeugt: „Wir haben ja Qualität in der Mannschaft und werden uns aus dieser schwierigen Lage auch befreien.“