Dzalto nun fix beim SC Neusiedl. Die Klingenbacherin Ivana Dzalto verlässt St. Margarethen und kickt künftig für Neusiedl/See.

Von Peter Wagentristl. Erstellt am 23. Januar 2021 (01:23)
Leiberltausch. Ivana Dzalto wechselt von St. Margarethen nach Neusiedl.
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Der Rasen wird geschont, die Bälle ruhen. So ruhig wie aktuell war es im Fußball schon seit Jahrzehnten nicht. Nur bei der Kaderplanung tut sich einiges. So wechselt die Klingenbacherin Ivana Dzalto etwa vom SV St. Margarethen zum SC Neusiedl.

„Da ich mich nach zwei Jahren in St. Margarethen nicht mehr so wohl fühlte und ich mich sportlich weiterentwickeln wollte, entschied ich mich zu einem Wechsel in die 2. Bundesliga zum SC Neusiedl“, erklärt Dzalto.

Bereits vor dem zweiten Lockdown im Winter hat Dzalto in Neusiedl „vorbeigeschaut. Sie hat einmal mit uns mittrainiert, wir konnten uns so zum Glück noch persönlich kennenlernen“, erklärt Kicker-Kollegin, Co-Trainerin und 1b-Trainerin Nina Potz. „Das erste Training gefiel mir sehr gut, ich wurde herzlichst aufgenommen und wurde sofort in die Mannschaft integriert“, fühlt sich Dzalto in Neusiedl gut aufgehoben.

Die Damen aus der 2. Bundesliga haben sich zudem noch mit zwei weiteren Kickerinnen verstärkt. Nina Strehmberg ist derzeit für ihr Studium in Österreich und meldete sich beim SC Neusiedl am See.

„Wir hatten noch nicht die Gelegenheit uns zu sehen. Sie ist eine Allrounderin, die wir sicher gut gebrauchen können“, so Potz. Dritter Neuzugang im Bunde ist Daniela Horvath, die in der 2. Bundesliga bisher für Schönbrunn gegen Neusiedl auflief.

Allerdings gibt es auch drei Abgänge beim SC Neusiedl. Die Lachhofer-Schwestern — Daniela, Jennifer und Jasmin — verlassen den Klub Richtung Rohrau, wo sie zu Ex-Coach Dieter Sijak stoßen.

Trainiert wird in Neusiedl wie in St. Margarethen derzeit nur virtuell. „Wir machen einmal pro Woche gemeinsam virtuelles Krafttraining gemeinsam für alle, die Zeit und Lust haben. Auch Stabilitätsübungen stehen am Programm“, so Potz.

Im Dezember hat der NSC bereits eine Laufchallenge organisiert, damals schon mit der Neo-Neusiedlerin aus Klingenbach.

Kreativer Zugang zu virtuellem Training

„Die Mädels mussten in Dreier-Gruppen eine gewisse Distanz zurücklegen, um sich zu qualifizieren. Die fleißigsten Läuferinnen gewannen dabei ein Trainingsshirt“, schildert Potz den zeitgemäßen Trainingsablauf. Das Siegerteam spulte dabei 403 Kilometer in drei Wochen ab.