Fuhrmann-Schwestern holten neue Europomeisterinnen. Lisa und Anna Fuhrmann waren in Griechenland eine Klasse für sich und staubten jeweils Gold ab. Claudia Loos fightete sich in Marokko zu Bronze.

Von Thomas Steiger. Erstellt am 30. Oktober 2019 (01:22)

Zuletzt fanden im griechischen Heraklion auf Kreta die Jiu Jitsu U18/U21-Europameisterschaften im Fighting-, Ne waza- und Duo-System statt. Die europäischen Titelkämpfe sollten zum Trimphzug für ein Wallerner Duo werden.

Am ersten Tag war Lisa Fuhrmann vom JJC „Vila Vita Pannonia“ Wallern im Newaza-System U18 (bis 63 Kilogramm) im Einsatz und holte sich die Bronzemedaille. Am Samstag erkämpfte sich Lisa im Fighting-System U18 (bis 63 Kilo) nach vier vorzeitigen Full Ippon-Siegen gegen ihre Gegnerinnen aus Russland, Italien, Deutschland und Slowenien souverän den Europameistertitel.

Am Sonntag startete ihre Schwester Anna Fuhrmann in der Klasse Fighting U21 (bis 48 Kilo) mit einem Sieg gegen die regierende U21-Weltmeisterin Athanasia Zariopi aus Griechenland in die Meisterschaft. Mit Siegen gegen eine Schweizerin und eine weitere Griechin sicherte sie sich den ersten Platz und somit ebenfalls den Europameistertitel. Außerdem wurde Lisa bei der abschließenden Gala-Party eine besondere Ehre zu Teil: Sie sahnte eine weitere Ehrung ab und wurde als „Beste weibliche Fighterin“ der gesamten EM ausgezeichnet.

Claudia Loos holte sich Bronze in Marrakesch

Neben der Jiu Jitsu-EM stand zuletzt ein weiteres, großes Event am Plan. Bei den diesjährigen Judo-Masters Weltmeisterschaften 2019 in Marrakesch (Marokko) waren insgesamt rund 1200 Judoka aus 49 Nationen am Start, die um die Titel in den verschiedenen Alters- und Gewichtsklassen kämpften.

Der Bezirk war auch in Marokko mit von der Partie. Claudia Loos vom JC „Vila Vita Pannonia“ Wallern sicherte sich mit einem Sieg im kleinen Finale gegen die Portugiesin Felismina Barros in der Klasse F3 (Frauen, 40 bis 44 Jahre; bis 78 Kilo) den tollen dritten Platz und somit die Bronzemedaille in ihrer Klasse. Sie musste sich in der Vorrunde nur der späteren Weltmeisterin Rosangela Moraes aus Brasilien geschlagen geben.