Erstellt am 14. März 2018, 09:36

von BVZ Redaktion

Parndorfs Weidinger: „Will am Ende vor Neusiedl sein“. Parndorfs Christian Weidinger will bis zum Saisonende den NSC noch überholen.

Für Parndorfs Tormann Christian Weidinger war es ein besonderes Spiel gegen Bruck. Außerdem hat der Goalie noch ein großes Saisonziel.  |  Csw

Christian Weidinger und der ASK/BSC Bruck. Der heutige Parndorfer Keeper stand im Nachwuchs zwischen den Brucker Pfosten. „Es war der Klub, bei dem ich aufgewachsen und groß geworden bin“, erinnert sich der 30-Jährige gerne zurück. „Natürlich ist es etwas Besonderes für mich, wenn man da wieder auf dem Platz steht.“

Nervös war Weidinger aber deswegen nicht. „Vielmehr war es für mich und unsere Mannschaft schwierig, nach der Vorbereitung in so ein Spiel zu gehen.“ Das Spiel und den Ausgang bezeichnete Weidinger als „gerechtes Remis“.

Bei den Gegentreffern sah er wenig Handlungsspielraum. „Beim ersten Tor kann ich nichts machen. Der Stangelpass war schwer zu verteidigen.“ Beim Ausgleichstreffer der Brucker musste sich Weidinger aber dann doch ärgern. „Die Situation, die zum Eckball geführt hat, war unnötig. Ich hatte schon geschrien, dass ich den Ball fangen werde. Ein Verteidiger hat dann per Kopf ins Out geklärt. Und eben dieser Corner führte zum 2:2.“

Der Brucker Mannschaft konnte Weidinger nur Positives abgewinnen. „Da sind gute Leute drinnen. Und ich denke, dass Coach Mario Santner das auch sehr gut im Griff hat.“ Die beiden kennen sich übrigens noch aus erfolgreichen Götzendorfer Zeiten.

Was Bruck noch heuer schaffen kann? „Die werden noch ihre Punkte machen, das ist klar.“ Und Parndorf? „Wir müssen Körner sammeln. Und am Ende – das ist aber mein persönliches Ziel – müssen wir die Nummer eins im Nordburgenland und somit vor Neusiedl sein“, grinst der Parndorfer Keeper.