Zajac und Matz testen ihr Material in Sizilien. Beim Trainingslager in Süditalien bereiten sich Thomas Zajac und Barbara Matz auf die Olympischen Spiele 2021 vor.

Von Peter Wagentristl. Erstellt am 04. Dezember 2020 (01:12)
Feinabstimmung. Thomas Zajac und Barbara Matz tüfteln derzeit noch an ihrem Boot und bereiten sich in Sizilien bei perfekten Bedingungen auf die kommenden Großevents vor.
OeSV

Das Nacra17-Duo Thomas Zajac (BYC) und Barbara Matz (YCBb) bereitet sich derzeit in Sizilien auf Olympia 2021 vor. Die Segler, die aktuell auf Platz sieben der Weltrangliste liegen, sind noch auf der Suche nach der perfekten Abstimmung für das Großevent.

Die Bedingungen könnten dabei in Süditalien kaum besser sein: „Sonnenschein und 18 Grad — richtig cooles Segelwetter. Wir haben keinen einzigen Tag verpasst, hatten relativ viel Wind, sehr hohe Welle. Ideal“, freut sich Steuermann Thomas Zajac nach dem ersten Trainingsblock. Seit knapp eineinhalb Wochen ist Zajac in Sizilien, seine Partnerin Barbara Matz hält dort bereits seit drei Wochen die Stellung. „Bis Weihnachten werden wir hierbleiben, ein Hin- und Herfliegen ist aufgrund der Strapazen und des Lockdowns in Österreich nicht sinnvoll“, erzählt die Vorschoterin, für die es nach einigen Tagen Pause mit Teil zwei des Trainingsblocks weitergeht.

Mit dabei ist auch das rot-goldene Duo Laura Farese und Mätthäus Zöchling. „Auch das italienische Nationalteam ist mit drei Booten hier. Die pushen einander und uns, da bei ihnen intern noch kein Ticket für die Spiele vergeben wurde“, schildert Zajac. Steuermann Thomas Zajac. Betreut werden die heimischen Segler von Angelo Glisoni.

Die Vorbereitung ist für Zajac ein kontinuierlicher Prozess: „Man kann nie schnell genug, nie gut genug sein“. Man habe zwar bereits Fortschritte gemacht, „der Prozess läuft aber immer noch“. Aktuell wird viel am Material getüftelt. „Zum ersten Mal seit knapp drei Jahren haben wir endlich wieder unser gesamtes Material zur Verfügung, da der Equipment-Container aus Japan nach Österreich überstellt wurde. Jetzt haben wir viele Möglichkeiten – vor allem bei der Mast-Wahl. Wir haben schon eine enge Auswahl gefunden, versuchen es aber noch einzugrenzen“, so der Olympia-Dritte in Rio de Janeiro 2016, Thomas Zajac.