Drei Siege in zwei Tagen für Seestädter. Das Wochenende hatte es in sich: Gleich viermal baten die Neusiedler zu Tisch, dreimal verließen sie ihn als Sieger.

Von Peter Wagentristl. Erstellt am 25. Dezember 2020 (02:48)
Teamgeist. Der UTTC Neusiedl mit Krisztian Szabo, Michael Seper und Phillip Enz legte am Wochenende eine Aufholjagd hin und steht nach den drei Siegen innerhalb von 24 Stunden auf Platz sechs der Liga.
zVg

Von Platz 13 auf sechs in nur drei Tagen: Diesen Weihnachtsschwung hat sich der UTTC Neusiedl hart erarbeitet. In der strapaziösen Vierfach-Runde zum Ende der Herbstmeisterschaft setzten sich die Burgenländer dreimal durch.

Zum Auftakt des actionreichen Wochenendes empfingen die Neusiedler den UTTC Salzburg. Das Team um den besten Spieler der Liga, Zoltan Zoltan (Match-Statistik 26:0), erwies sich als besonders harter Brocken. Gegen Michael Seper und Phillip Enz setzte sich Zoltan jeweils mit 3:0 klar durch. Die Neusiedler Nummer eins brachte ihn allerdings ins Schwitzen und rang ihm zwei Sätze ab. Die übrigen Matches entschied der UTTC Neusiedl mit nur einer Ausnahme aber für sich und überraschte so mit einem 6:4-Erfolg gegen die Favoriten aus Westösterreich.

Gestärkt durch den Triumph am Freitag folgten am Samstag gleich zwei Matches. Gegen die Gäste aus Kuchl — das Match wurde nachgeholt, nachdem die ganze Gemeinde in Quarantäne geschickt wurde — ließen die Neusiedler nichts anbrennen und erkämpften einen ungefährdeten 6:1-Erfolg. Nur Enz zog in einer Begegnung den Kürzeren.

Sieben Plätze in einer Woche gutgemacht

Auch gegen Gumpoldskirchen, im dritten Spiel innerhalb von 24 Stunden, wirkten die heimischen Tischtennis-Asse keineswegs müde. Diesmal war es Michael Seper, der die einzige Niederlage seines Teams verantwortete. Kopfweh sollte ihm das aber keines bereitet haben, Neusiedl setzte sich klar mit 6:1 durch und feierte den dritten Sieg an diesem Wochenende.

Lediglich gegen Guntramsdorf mussten Krisztian Szabo und seine Kollegen die Überlegenheit ihrer Gegner akzeptieren. Besonders bitter war die Sonntags-Runde für Phillip Enz, der in allen drei Matches eine Niederlage einstecken musste. Ganz anders sein Teamkollege Krisztian Szabo, der alle Matches für sich entscheiden konnte. Das Zünglein an der Waage war also Michael Seper, der leider nur eines von drei Matches gewann. Endstand: 4:6.

Trotz der knappen Niederlage zum Finale der Herbstmeisterschaft dürfen die Neusiedler mehr als stolz auf das Wochenende zurückblicken. Mit zehn Punkten aus vier Matches machten die Burgenländer einen gewaltigen Sprung in der Liga und sind auf gutem Kurs in Richtung Play-off.