Ein Auf und Ab für den UTTC Neusiedl in Tirol. Der UTTC Neusiedl kehrte von der Doppelrunde im Westen mit vier Punkten im Gepäck zurück ins Burgenland.

Von Peter Wagentristl. Erstellt am 17. Dezember 2020 (01:33)
Mit einem klaren Sieg und einer deutlichen Niederlage geht es für Krisztian Szabo, Phillip Enz und Michael Seper (v.l.) in die vierfach-Runde.
zVg

Für die Neusiedler Tischtennis-Asse stand am Wochenende die Doppelrunde in Westen Österreichs am Kalender. Den Start machte die Turnerschaft Innsbruck 2, bei der die Neusiedler sich von ihrer stärksten Seite zeigten. Beim 6:1-Erfolg gegen die Tiroler musste sich nur Phillip Enz im Match gegen die Innsbrucker Nummer zwei geschlagen geben, die übrigen Partien gingen großteils klar an Neusiedl.

Anders war dann die Situation am Sonntag bei der Begegnung mit Kufstein. „Beim Tabellenführer hatten wir gar keine Chance“, analysiert Vorstandsmitglied Gabriele Enz ehrlich. Tatsächlich war für die Neusiedler kein Kraut gegen die Westösterreicher gewachsen. „Ihre Nummer eins war extrem stark“, lobt Enz den Ungarn Andras Podpinka, der den besten UTTC-Spieler, Krisztian Szabo mit 3:0 von der Platte fegte. Die Überlegenheit der Kufsteiner mussten die rot-goldenen Bundesligaspieler aber neidlos anerkennen.

„Wir sind trotzdem nicht unzufrieden“, relativiert Gabriele Enz die klare Niederlage. „Vier Punkte sind keine schlechte Ausbeute.“ Gegen die beste Mannschaft der Liga dürfe man schon einmal verlieren. Als Saisonziel haben die Neusiedler jedenfalls das obere Play-off ausgegeben. Derzeit liegt der UTTC Neusiedl auf Platz 13, allerdings ist das Feld extrem dicht gedrängt.

Am Wochenende stehen gleich vier Matches am Kalender, „auch die Bundesliga-Verantwortlichen waren im Vorhinein skeptisch“, so Enz über die bevorstehende Mammut-Aufgabe. „Aber es geht sich aus.“