Weppersdorf will wieder "vorne mitspielen“. Weppersdorf will nach der Corona-Pause dort anschließen, wo man vor dem Saison-Abbruch aufgehört hat.

Von Martin Ivansich. Erstellt am 22. Juni 2020 (02:23)
Guter Dinge. Weppersdorf-Coach Edi Stössl vertraut jenem Team, das im Vorjahr für Furore sorgte.
BVZ

Für Weppersdorf war das Ende der Meisterschaft ein bitteres. Die Truppe von Trainer Edi Stössl war mittendrin im Kampf um die Meisterschale, stand zum Zeitpunkt des vorzeitigen Endes in der Pole Position. Freilich kann niemand sagen, wie es letztendlich ausgegangen wäre.

Weppersdorf bleibt fast unverändert

Die Situation an der Spitze der 1. Klasse Mitte, wo zwischen dem Ersten Weppersdorf und dem Dritten Kobersdorf, der ein Spiel weniger zu Buche stehen hatte, lediglich drei Zähler lagen, war denkbar spannend.

„Wir haben uns auf die Rückrunde gut vorbereitet und waren natürlich hochmotiviert, was das Frühjahr betraf. Aber mit den Umständen konnte letztlich niemand rechnen, jetzt ist der Blick wieder nach vorne gerichtet, wir bleiben uns treu“, so Trainer Edi Stössl. Das Gesicht der Weppersdorfer wird sich in der kommenden Saison kaum verändern.

„Es ist wahrscheinlich, dass der Kader nahezu unverändert bleibt“, meint Stössl, der einem Meisterschaftsbetrieb entgegenfiebert: „Wir haben unseren Plan auf Beginn September angedacht. Sollte es früher losgehen, haben wir es so ausgelegt, dass wir reagieren können.“ Das Vorhaben für die neue Saison: „Wir wollen dort anschließen, wo wir vor dem Abbruch aufgehört haben. Das heißt vorne mitzumischen ist unser Ziel. Der Aufstieg ist aber kein Muss.“