ASK Tschurndorf: Trainerfrage bleibt weiter offen. Die Trainerfrage in Tschurndorf bleibt weiter offen. Unklar ist die künftige Aufgabe von Interimscoach Andreas Fellinger.

Von Alfred Wagentristl. Erstellt am 14. November 2020 (02:22)
Für Kapitän Paul Fraunschiel und seine Tschurndorfer ist noch nicht sicher, wer der neue Coach wird.
BVZ

Der ASK Tschurndorf, der nach der vergangenen, abgebrochenen „Corona-Saison“ am zweiten Platz und damit auf einem Aufstiegsplatz lag, ist nach der fast fertig gespielten Hinrunde Träger der Roten Laterne. Dass bei Obmann Martin Fraunschiel entsprechend Enttäuschung durchklingt, ist angesichts der Erfolge 2019/2020 nachvollziehbar: „Natürlich hätten wir uns nach der letzten, sehr guten, Saison mehr erwartet. Es ist aber nun einmal so und wir werden versuchen das Beste rauszuholen.“ Dass Ende September Trainer Laszlo Poor sein Amt zur Verfügung gestellt hatte, war verständlicherweise auch den fehlenden Punkten geschuldet.

Sein Fazit: „Wir hatten doch einige Spieler, die nicht mehr ganz so viel in Sachen Trainingshäufigkeit investierten, wie in der Saison davor.“ Sein „Co“ Andreas Fellinger übernahm interimistisch. Zwei Spiele wurden bis zum Abbruch noch absolviert. Das Heimspiel gegen Wiesen wurde mit 3:2 gewonnen und im Derby gegen den Nachbarn aus Sieggraben gingen die Tschurndorfer mit 2:6 unter. So oder so stellt sich jedenfalls die Frage, ob der Verein auf der Suche nach einem neuen Trainer ist.

„Es sind derzeit derart unsichere Zeiten, dass wir uns gar nicht viel mit dem Thema auseinandersetzen. Auch in Sachen Spieler haben wir uns noch keine Gedanken gemacht. Jetzt ist die Politik beziehungsweise der Verband am Zug und wenn wir wissen, was am Plan steht, werden wir aktiv werden. Fest steht, dass Andi auf alle Fälle dabeibleiben soll, das ist klar“, so Obmann Fraunschiel zur Situation.