Es gibt viel zu tun für den neuen Coach des SC Dörfl. Neo-Trainer Wolfgang Weber hat seine ersten Trainings-Eindrücke beim SC Dörfl gesammelt und ist optimistisch.

Von Alfred Wagentristl. Erstellt am 27. Juli 2020 (00:19)
Auf den abgewanderten Christoph Leiner muss Dörfl in der kommenden Saison verzichten.
BVZ

Die ersten Trainingseinheiten sind absolviert und es gibt viel Licht aber auch einiges an Schatten, was Dörfls neuer Trainer Wolfgang Weber zur Kenntnis nehmen durfte. „Es war mir natürlich vieles bekannt beim SC Dörfl und ich freue mich, dass wir gute Möglichkeiten haben, jetzt gilt es diese auch zu nutzen. Allerdings gibt es jede Menge zu tun“, so der Stoober.

Was dem ehemaligen Unterfrauenhaid-Trainer gefiel, war natürlich die Infrastruktur beim SC Dörfl, aber auch, „dass Christian Putz und seine Funktionärskollegen meiner Meinung nach vieles richtig gemacht haben in der Transferzeit. Der Kader weist eine gute Mischung zwischen jungen talentierten und erfahrenen Spielern auf. Jetzt gilt es natürlich einmal eine Mannschaft zu formen.“

Dass Philipp Straube und Christoph Leiner den Verein verlassen haben, tut dem 51-Jährigen in Anbetracht seiner Mannschaft jetzt doppelt weh: „Wir hätten das Tempo an der Seite gut brauchen können.“ Auch der Abgang von Husein Harambasic sorgte für leichte Irritation: „Er war fix eingeplant und alle Gespräche mit ihm deuteten auch darauf hin, dass er für Dörfl spielen wird. Dass er dann quasi in der allerletzten Phase der Transferzeit noch zu Deutschkreutz gewechselt hat, hat uns natürlich nicht in die Karten gespielt.“

Aber die Neuzugänge stimmen Weber zuversichtlich: „Aleksandar Grujic, Peter Toth und Adam Weitner verfügen über jede Menge Erfahrung und werden gemeinsam mit unseren Routiniers um Martin Putz die Jungen führen, dann wird das schon was. Jetzt heißt es, wie gesagt, die Mannschaft formen und Kraft zu tanken, denn da gibt es nach der langen Pause Nachholbedarf. Dann wird das schon was.“