Kreative Planung ist bei vielen angesagt. Kader für 2021/22 , Budget aufstellen und vieles mehr — längst machen sich die 2. Klasse-Teams Zukunftsgedanken.

Von Alfred Wagentristl. Erstellt am 16. April 2021 (02:12)
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Ungewissheit ist das wohl häufigste Wort, wenn man in Lockdown-Zeiten mit den Vereinsverantwortlichen spricht. Niemand kann sagen, ob es erlaubt sein wird, die für den Sommer geplanten Vereinsfeste durchzuziehen. Entsprechend hängt natürlich auch das Budget für die kommende Saison in der Luft und demzufolge ist eine Kaderplanung denkbar schwierig. Trotzdem stehen bei den Klubs, die man zurzeit vorne in der Tabelle findet, demnächst Gespräche an, um den Kader für die nächste Saison zu planen.

Beim SV Antau zum Beispiel findet regelmäßiger Austausch zum Punkt Kampfmannschaftskader statt. Dort hat man natürlich das Thema, dass man, trotz klarer Tabellenführung, möglichen neuen Spielern nicht sagen kann, in welcher Klasse man in der kommenden Saison kicken wird.

„Wenn abgebrochen wird, spielen wir weiter in der letzten Klasse, und sollte weitergespielt werden, dann ist die Wahrscheinlichkeit doch sehr hoch, dass wir eine Klasse höher spielen. Für mögliche neue Spieler ist das natürlich nicht uninteressant und entsprechend verlaufen leider die Gespräche zurzeit“, so Antaus Sportlicher Leiter Mark Hergovits.

Auf alle Fälle, egal in welcher Leistungsstufe gespielt wird, ist ein Akteur bereits fixiert. Namen gibt es aber noch keinen, so Hergovits: „Auch wenn er fix ist, es wäre zu früh, es offiziell zu machen. Es handelt sich um einen Spieler, der einen Bezug zu Antau hat und aus der Umgebung ist.“ Ungewiss ist zurzeit die fußballerische Zukunft von Allrounder Florian Gold, der zum wiederholten Male mit seinen Bandscheiben Probleme hat.

Zuversicht in Sachen Kader für 2021/22

Auch beim SC Dörfl stehen noch diese Woche Gespräche bezüglich des Kaders an. „Nachdem das Budget natürlich überhaupt nicht festgelegt werden kann, wird es schwierig, trotzdem können wir hoffentlich die eine oder andere Personalie aus dem ‚Bestand‘ fixieren“, so Trainer Wolfgang Weber. Unterpullendorfs Präsident Wolfgang Steirer sieht alles „so gut wie“ unter Dach und Fach: „Wir haben die Spieler, die im Winter verpflichtet wurden, zum größten Teil, auch über den Sommer hinaus engagiert. Ich denke, dass bis auf ganz wenige Punkte kadertechnisch alles klar ist für die kommende Saison. Aber jetzt hoffen wir mal, dass wir doch noch weiterspielen können.“

Beim UFC Sieggraben läuft es ähnlich. Spielertrainer Philipp Schordje zum Thema Kaderplanung: „Zurzeit herrscht nachvollziehbarerweise nicht soviel Kommunikation wie bei einem Normalbetrieb. Trotzdem haben der Sportliche Leiter Martin Fischer und ich zuletzt Kontakt mit Spielern aufgenommen und es läuft soweit ganz gut. Den Kader zu halten, wäre auf alle Fälle der Wunsch und das wird meiner Meinung nach auch gut gelingen.“