Heger und Lösch nicht mehr in Steinberg. Das "historische" Nachbarschaftsderby zwischen Oberpullendorf und Steinberg (6:5) hinterließ beim SV Steinberg deutliche Spuren, mündete im Rauswurf von Spieler Mario Lösch und dem Rücktritt von Trainer Didi Heger.

Von Michael Heger. Erstellt am 06. September 2018 (09:57)
Mario Lösch steht ab sofort nicht mehr im Kader des SV Steinberg.
Michael Heger

Direkt nach dem Spiel in Oberpullendorf war es "rund" gegangen im Lager des Aufsteigers, der nach fünf Runden mit sieben Punkten auf Platz neun liegt. Im Fall Lösch waren es sportliche Gründe, die zur Trennung führten. Der Sportliche Leiter Daniel Art zur Personalie Lösch: „Nicht allein seine Leistung in Oberpullendorf war ausschlaggebend für die Entscheidung. Es hat schon länger verschiedene Auffassungen bezüglich seiner Position am Spielfeld gegeben, es hat einfach nicht gepasst."

Im Gegensatz zum Sommer-Neuzugang Lösch ging der Trainer aus freien Stücken. „Es war einfach zu viel Unruhe in der Mannschaft. Einige Spieler konnten mit dem Problem der Stammspielerregelung, wegen der immer ein „gestandener" Spieler aus dem Kader gestrichen werden muss, scheinbar nicht umgehen. Darauf habe ich eigentlich schon vor der Saison hingewiesen", erklärte Didi Heger eine der Problematiken und weiter: „Ich habe aus der Gesamtsituation meine Schlüsse gezogen und sah keine Basis mehr für eine Zusammenarbeit."

Daniel Art gab zum Trainer-Rücktritt zu Protokoll: "Man kann dem Trainer nichts vorwerfen. Scheinbar wollte er sportlich mehr und war ehrgeiziger als ein paar der Spieler."

Bis auf weiteres übernimmt Art selbst das Training, mit Unterstützung von Kapitän Akos Kozmor. „Es ist jetzt alles sehr schnell gegangen, wir haben momentan keine andere Möglichkeit", gab Art zu Protokoll.