Lackenbach zündete den Transferknaller

Erstellt am 28. Januar 2022 | 04:48
Lesezeit: 3 Min
Der SVL verstärkt sich für den Abstiegskampf im Frühjahr mit prominenten Neuzugängen. Unter anderem helfen Manuel Salaba und David Witteveen in der Rückrunde.

Mit Roman Fennes einen neuen Trainer und im Winter fünf neue Spieler – beim Tabellenletzten herrscht Aufbruchsstimmung. Neben Manuel Halper, dessen Rückkehr von Horitschon bereits vor Jahreswechsel fixiert wurde, konnte der SV Lackenbach vier weitere Neuzugänge an Bord holen.

Da Keeper Julian Böhm, der im Sommer ebenfalls aus Horitschon zurück zum SVL kam, noch mit einem Achillessehnenriss ausfällt, bestand Handlungsbedarf auf der Torhüterposition. Mit Ex-SV Mattersburg-Keeper Manuel Salaba haben die Lackenbacher nicht nur eine prominente, sondern nahezu perfekte Lösung gefunden. „Es passt in allen Belangen. Er wird uns im Frühjahr aushelfen, bis Julian wieder fit wird. Was dann im Sommer ist, werden wir sehen“, verkündet Obmann Stefan Horvath.

Er wird uns ebenso bis Sommer helfen – und über seine Qualitäten brauchen wir ohnehin nicht zu diskutieren. SVL-Obmann Steafn Horvath über Promi-Zugang David Witteveen

Mit 32 Gegentoren stellte der SVL im Herbst zusammen mit Neutal die schlechteste Defensive. Auch deshalb sollen neben Salaba jetzt zwei Slowaken dafür sorgen, dass der Laden dichthält. David Lenghart kommt vom FC Winden und wird auf der Innenverteidigerposition zum Einsatz kommen. Für die Außenverteidigung kommt der 22-jährige Adrian Hlinka vom slowakischen Regionalligisten Dolne Vestenice. Vor allem auf der Innenverteidigerposition war ein Neuzugang bitter nötig. Auf den erst im Sommer geholten Manuel Frech (zuvor ebenfalls Horitschon) war in der Hinrunde aufgrund einer beruflichen Veränderung nämlich kein Verlass. „Sie waren beide schon bei mehreren Trainingseinheiten dabei und passen sehr gut ins Team“, sagt Horvath über das slowakische Duo.

Die wohl prominenteste Verstärkung soll aber keine Tore verhindern, sondern sie am besten erzielen. Die Rede ist von David Witteveen. Der 36-jährige Ex-Schottland-Legionär kommt vom SC Ritzing, wo ihm im Herbst noch elf Tore in der Burgenlandliga gelangen – übrigens genauso viele, wie seinen neuen Teamkollegen in der gesamten Hinrunde. Warum es ihn gerade jetzt in die 2. Liga Mitte verschlägt? „Ihn reizt die Aufgabe 2. Liga Mitte sehr. Er wird uns ebenfalls bis Sommer helfen. Über seine Qualitäten brauchen wir ohnehin nicht zu diskutieren“, freut sich Horvath.

Damit ist die Kaderplanung beim SVL abgeschlossen. Am Ende stehen fünf Neuzugängen zwei Abgänge gegenüber. „Wir haben viele Transfers getätigt. Mit Michael Rois und Stanley Gibson haben uns aber auch zwei Spieler, die ihre Karriere beenden, verlassen. Zum Glück sind wir uns mit David einig geworden und können die Kaderplanung jetzt beenden“, so Horvath. Der stellt aber gleichzeitig auch klar: „Wir konnten uns mit durchaus guten Namen verstärken. Das ist aber noch lange kein Freifahrtschein. Ich bin trotzdem zuversichtlich, dass wir den Klassenerhalt schaffen werden.“