SV Steinberg: Mission Ligaerhalt als definiertes Ziel. Der SV Steinberg blieb im Herbst vieles schuldig. Im Frühjahr soll es mit neuen Kräften wieder nach oben gehen.

Von Martin Ivansich. Erstellt am 08. Januar 2020 (01:28)
Dort lang. Steinbergs Spielertrainer Akos Kozmor zeigt die Richtung, in die es im Frühjahr gehen soll. Weiter nach vorne.
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Fast zwei Jahre lang zeigte die Kurve beim SV Steinberg steil nach oben. Zuletzt musste man allerdings wieder kleinere Brötchen backen. Zwar verstärkte man sich während der Sommer-Transferperiode mit Laszlo Sütö vom SV Markt Allhau, Adam Balla vom SV Oberwart und Torhüter Julian Rosenstingl vom SC Ritzing namhaft, doch die Mannschaft wurde den Vorschusslorbeeren nach starkem Saisonstart nur noch selten gerecht. Daher ist auch in dieser Übergangszeit reger Betrieb im Kader des Tabellenvorletzten. Von Angreifer Adam Balla trennte man sich nach der abgelaufenen Herbstrunde und auch Abwehrrecke Peter Toth wird aufgrund einer Knieverletzung im Frühjahr noch fehlen. Diese beiden Akteure wurden bislang durch die Verpflichtungen von Raphael Schermann und Zoltan Pollak aus Oberpullendorf ersetzt.

Die Transfertätigkeiten sollen damit aber noch nicht abgeschlossen sein. „Wir wollen noch eine weitere Offensivkraft dazuholen“, so Obmann Manfred Schmidt. Denn vor allem an Toren mangelte es im Herbst. Außerdem möchte sich auch Spielertrainer Akos Kozmor, der in der Hinrunde zumeist als Sechser agierte, wieder weiter noch vorne orientieren. „Wichtig wird aber auch sein, dass wir nicht so viele Verwarnungen kassieren wie im Herbst“, weiß das Vereinsoberhaupt, der seiner Truppe ein klares Ziel vorgab: „Wir wollen in der Liga bleiben und haben auch die nötige Klasse dazu.“