Der Co-Trainer wurde zum Chef befördert. Reservespieler und Stössl-Assistent Dietmar Reiberger schlüpft beim ASK Weppersdorf in die Rolle des Übungsleiters.

Von Eva  Klikovics. Erstellt am 22. November 2020 (01:12)
Bekennender Burgenlandfan. Neo-Coach Didi Reiberger will den ASK Weppersdorf wieder auf Spur bringen.
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Der nahezu nahtlose Trainerwechsel ist in Weppersdorf gut über die Bühne gegangen. Dietmar Reiberger wird beim ASK an der Seitenlinie stehen. Seit fast zwei Jahren spielt der 40-jährige Pfaffstättener in der Reservemannschaft und war als „rechte Hand“ von Ex-Trainer Edi Stössl tätig.

„Der Didi ist einer meiner besten Freunde. Ich freue mich, dass er diese Aufgabe übernommen hat und die gemeinsam erarbeiteten Ziele weiter verfolgen wird“, so Ex-Trainer Stössl. Der Sportliche Leiter des ASK Max Müller zeigt sich ebenfalls zufrieden: „Für uns ist es die beste Lösung. Didi kennt die Mannschaft und ist schon seit Längerem in die Trainingsarbeit involviert.“

Reiberger, selbst stets Defensivakteur, verbrachte seine komplette aktive Karriere im Burgenland. Er verteidigte unter anderem in Klingenbach und Neudörfl.

„Ich hab irgendwie einen Narren am Burgenland gefressen. Besonders hat mir immer der aufrichtige Umgang imponiert. Man sagt sich ehrlich nach dem Match, was Sache ist, dann trinkt man gemeinsam einen Spritzer und damit hat es sich“, schwärmt Reiberger. Sportlich gesehen wartet eine Mammutaufgabe auf den Niederösterreicher. Um den ehemaligen Winterkönig aus dem Keller zu führen, bedarf es „an Fingerspitzengefühl“ auf mehreren Ebenen.

Die „schweren Brocken“ hätten die Weppersdorfer schon erledigt. In den restlichen Hinrunden warten mit Kroatisch Geresdorf, Neckenmarkt, Nikitsch, Draßburg II und HRVATI vermutlich bewältigbarere Gegner. „Wir wollen den Weg, primär mit Einheimischen zu spielen, weitergehen. Es steckt viel Potenzial in diesem Kader und wenn alle fit sind, werden wir wieder in die Spur finden“, stellt Reiberger klar.