Hoirtschons Neo-SL Poglitsch: „Ich kann helfen“

Erstellt am 27. November 2022 | 03:03
Lesezeit: 3 Min
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Neue Aufgabe. Lukas Poglitsch will als Sportlicher Leiter beim ASK Horitschin durchstarten.
Foto: Patrick Bauer
Der Wahl-Horitschoner Lukas Poglitsch folgte Joel Putz als Sportlicher Leiter beim ASK nach. Der 33-Jährige spricht im BVZ- Interview über seinen neuen Aufgabenbereich.

Wie die BVZ berichtete, übernahm Ex-Neutal-Trainer Lukas Poglitsch, zuletzt in der 2. Liga Süd bei Schlaining tätig, in Horitschon den Posten des scheidenden Joel Putz als Sportlicher Leiter. Die BVZ fragte nach.

BVZ: Wie kam es zum Engagement beim ASK Horitschon?

Lukas Poglitsch: Ich wurde vor mehreren Wochen von den Vereinsverantwortlichen kontaktiert, die natürlich auf der Suche nach einem Nachfolger für Joel Putz waren. Nach mehreren Gesprächen sagte ich dann zu.

Joel Putz war auch noch als Nachwuchsleiter und -trainer im Einsatz. Wie sieht Ihr Verantwortungsbereich aus?

Poglitsch: In erster Linie wurde ich als Sportlicher Leiter geholt. Ich werde das Trainer-Team Willi Leser/Dominik Schiefer auch zwei Mal pro Woche als Co- und Individualtrainer auf dem Platz unterstützen. Auf diese Weise wollen wir die jungen Spieler noch besser betreuen und verbessern. Damit soll im besten Fall ein schnellerer Übergang in die Kampfmannschaft erreicht werden.

Sie waren bisher als Trainer unterwegs. Wie sehr reizt diese neue Aufgabe?

Poglitsch: Es ist neu für mich, aber ich habe mich auch bewusst dafür entschieden. Ich denke, dass ich aufgrund meines Netzwerks und meiner Kontakte helfen kann, die Mannschaft zu verstärken.

Was ist aktuell zu tun?

Poglitsch: Wir stehen derzeit noch ein Mal in der Woche auf dem Platz und trainieren mit den Jungs. Die erste Hauptaufgabe abseits des Platzes wird sein, zusammen mit dem Trainerteam passende Spieler zu finden, die uns für das Frühjahr verstärken können.

Welche Art von Spielern wird dabei gesucht?

Poglitsch: Wie man im Herbst sehen konnte, steckt viel Qualität in der Mannschaft. Da aber viele junge, unerfahrene Spieler dabei sind, fehlt es etwas an Routine. Wir sind auf der Suche nach Akteuren mit Erfahrung. Von der Position her wären ein Angreifer und ein Innenverteidiger gefragt.

Mit einem erfahrenen Spieler wurde bereits verlängert.

Poglitsch: Genau. Sebastian Trenkmann, der einer der gestandeneren Spieler in der Mannschaft ist, konnten wir vorzeitig um ein Jahr – bis Sommer 2024 – verlängern, eine absolute Win-Win-Situation.

Derzeit ist Horitschon auf Platz zwölf. Rang neun ist nur drei Punkte entfernt. Mit welchen sportlichen Zielen gehen Sie in das Frühjahr?

Poglitsch: Wir wollen so schnell wie möglich aus der Abstiegszone rauskommen, am Ende der Saison wäre ein einstelliger Tabellenplatz das erklärte Ziel. Langfristig gilt es, die jungen Spieler zu halten und sie zu entwickeln und aufzubauen. Sie sollen in Zukunft das Fundament der Mannschaft bilden.

Wie läuft die Zusammenarbeit mit dem Trainerteam?

Poglitsch: Mit Willi Leser und Dominik Schiefer haben wir ein junges Trainerteam. Willi hat aufgrund seiner Tätigkeiten im Nachwuchsbereich, den BFV-Auswahlen und der BFV-Ausbildungsschiene viel Erfahrung im Umgang mit jungen Spielern, was für uns natürlich unglaublich wichtig ist. Das passt perfekt zusammen.