Akos Kozmor: "Das sind alles super Menschen". Akos Kozmor spielt seit Jänner 2017 in Steinberg. Davor war er als Bundesliga-Profi in Ungarn unterwegs und machte die heimische Landesliga unsicher. Im Juni 2018 stieg er mit dem SV Steinberg in die 2. Liga Mitte auf, es gefällt ihm.

Von Maximilian Wiesler. Erstellt am 20. November 2020 (01:23)
Akos Kozmor füht sich in Steinberg so richtig wohl.
Heger

Aktuell präsentiert sich die Mannschaft richtig gut, steht auf Platz eins. Erheblichen Anteil daran hat Kozmor selbst. Er ist nicht nur Taktgeber im Mittelfeld, sondern leitet auch, gemeinsam mit Andi Koo, die Trainergeschicke. Mit der BVZ sprach der 32-Jährige über alles Drum und Dran und verriet seine Karrierepläne.

BVZ: Du hast in deiner Karriere schon viel erlebt. Wie gefällt es dir in Steinberg?

Akos Kozmor: Das ist jetzt mein sechster Verein in Österreich. Und ich muss sagen, es ist wirklich am besten hier. Das sind alles super Menschen – vom Vorstand bis zu den Zuschauern.

Es ist deine erste Station als Spielertrainer. Wie coacht es sich von drinnen?

Kozmor: Ich mache das seit eineinhalb Jahren, zuerst war ich ja nur Spieler. Es ist nicht einfach. Aber Gott sei Dank habe ich eine tolle Mannschaft und mit Andi Koo eine gute Hilfe. Er steht draußen und wir reden uns in der Halbzeit immer ab. Die letzte Entscheidung liegt aber bei mir.

Wie erklärst du dir die Siegesserie in der Hinrunde?

Kozmor: Wir haben einen sehr kleinen Kader, dafür aber einen richtig guten. Die Qualität ist groß. Wir stehen hinten super. Wenn das weiter so klappt, sehe ich kein Problem. Und vorne sind wir immer für Tore gut.

Du warst früher meist Stürmer. Jetzt spielst du meist auf der Sechs. Wo fühlst du dich am wohlsten?

Kozmor: Die Sechser-Position gefällt mir. Eigentlich spiele ich dort, seit ich Trainer bin. Meiner Meinung nach kann ich der Mannschaft jetzt so am besten helfen. Im Zentrum kann ich fast alles spielen, nur Innenverteidiger will ich nicht. Das dauert hoffentlich noch zwei, drei Jahre (lacht).

Gibt’s bei euch während des Lockdowns ein Heimtrainingsprogramm?

Kozmor: Jeder macht selber was. Die Jungs gehen ein paar Mal die Woche laufen oder in die Kraftkammer. Es ist nicht Pflicht. Das will ich nicht verlangen. Ich versuche, mich selbst auch fit zu halten.

Was sind deine Pläne für die nächsten Jahre?

Kozmor: Ich möchte nach der Corona-Zeit die B-Trainerlizenz machen und in Zukunft in einer höheren Liga Trainer sein. So hoch als möglich. Wenn ich die Chance bekomme, will ich hundert Prozent geben.