Markus Schmidt: „Der Abbruch kam für uns zu früh“. Die FSG Oberpetersdorf/Schwarzenbach stand bei der Aussetzung der Meisterschaft auf dem letzten Tabellenplatz der Burgenlandliga. Nach einem turbulenten Herbst mit Trainerwechsel und Strafverifizierung des Sankt Margarethen-Spieles gab Trainer Markus Schmidt Einblicke in die derzeitige Lage.

Von Michael Heger. Erstellt am 23. November 2020 (01:11)
Ausblick. Oberpetersdorf/Schwarzenbach-Trainer Markus Schmidt hat den Abstiegskampf im Blick.
BVZ

BVZ: Sie haben das Traineramt bei der FSG Ende September übernommen. Sehen Sie die Aussetzung der Meisterschaft im Oktober als Nachteil, wurde damit Ihre Arbeit gebremst?

Markus Schmidt: Ich denke schon. Wir waren auf einem guten Weg, konnten mit jedem Gegner in puncto Intensität mindestens mithalten. Wir haben einige Male Punkte unverdient hergeschenkt, das hätten wir mit Sicherheit in den Griff bekommen und im Herbst noch einige Zähler geholt. Dann hätte es auch in der Tabelle anders ausgesehen.

Wie laufen die Planungen für das Frühjahr. Mit welchem Szenario rechnen Sie?

Schmidt: Der Trainingsstart ist nach wie vor für den 11. Jänner geplant und die Vorbereitung auf den ursprünglichen Termin für die erste Frühjahrsrunde, am ersten März-Wochenende, ausgerichtet. Die Spieler haben jedoch ein Heimprogramm. Wir sollten, wenn es nötig sein sollte, auch schon früher in der Lage sein, zu starten. Wie die Meisterschaft fortgeführt wird, kann man derzeit noch schwer sagen. Ich denke aber, dass sich alle Vereine, bei denen es um Aufstieg oder Abstieg geht, aufgrund der Möglichkeit, dass nur die Hinrunde gewertet wird, sehr stark auf die noch ausstehenden Hinrunden-Spiele konzentrieren werden.

Welche Änderungen sind kader-technisch geplant, gibt es da schon eine Tendenz?

Schmidt: Grundsätzlich bin ich mit dem bestehenden Kader zufrieden. Etwas schwieriger gestaltet sich bei uns die Stammspieler-Regelung, daher ist es unser Auftrag, die Eigenbauspieler weiter heranzubringen.

Wie sehen Ihre kurz- und mittelfristigen Ziele mit der FSG aus?

Schmidt: Kurzfristig wollen wir natürlich den Liga-Erhalt in der Burgenlandliga schaffen. Wenn das gelingt, wovon ich ausgehe, kann ich mir schon vorstellen, dass wir uns in den nächsten Jahren dahin weiterentwickeln können, uns im ersten Tabellendrittel zu etablieren.