Flo Janits im Renneinsatz. Der Steinberg-Dörfler Florian Janits geht am kommenden Wochenende für sein KTM-Team am Lausitz-Ring an den Start. Im August folgt dann ein Antritt am Nürburgring.

Von Michael Heger. Erstellt am 22. Juli 2021 (01:47)
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Wechsel. Anstatt in der 24h-Serie geht Florian Janits am kommenden Wochenende bei der Veranstaltung am deutschen Lausitz-Ring in der DTM-Trophy an den Start.
zVg, zVg

Am vergangenen Wochenende war das mittelburgenländische Motorsport-Aushängeschild Florian Janits zum Nichtstun verurteilt. Eigentlich hätte er im portugiesischen Portimao in seinen KTM X-Bow steigen sollen, doch das Rennen der 24h-Serie in der Hafenstadt an der Algarve wurde aufgrund der erneut verschärften Corona-Restriktionen abgesagt.

Einsatz auf zwei Kult- Rennstrecken als Ersatz

Für Janits gab es aber nur kurz Grund zur Trauer. Am kommenden Wochenende ist er nämlich für sein Werksteam KTM in der im Vorjahr neu geschaffenen DTM-Trophy am Lausitz-Ring im Einsatz. Hier wird er einen KTM X-Bow GT4 EVO pilotieren, der ihm - im Gegensatz zu den 24-Stunden-Rennen - exklusiv zur Verfügung steht. Janits: „Es ist schön, wieder einmal ein Auto zu lenken, auf dem nur der eigene Name steht, das Cockpit nicht teilen zu müssen.“ Zunächst sind zwei Renneinsätze in der DTM-Trophy geplant – am kommenden Wochenende am Lausitzring, von 20. bis 22 August dann auf der nächsten deutschen Kult-Rennstrecke, dem Nürburgring. „Ich ersetzte einen anderen Fahrer. Die Serie, in der heuer bis jetzt erst ein Rennen gefahren wurde, geht gesamt noch über sechs Rennen. Ob und wie oft ich in der DTM-Trophy in diesem Jahr noch zum Einsatz kommen werde, werden wir nach diesen beiden Einsätzen entscheiden“, wusste Janits über die weitere Saison-Planung seines Werksteams zu berichten.

Um so gut wie möglich vorbereitet in die beiden Rennen zu gehen, absolvierte der Steinberg-Dörfler in der vergangenen Woche zwei Testtage, am Salzburgring und am Red Bull Ring. „Bei den Tests haben wir wichtige Schritte vorwärts am Set-Up des Wagens gemacht.“

Auf das Rennen am Lausitz-Ring freut sich Janits besonders: „Hier fahren wir im ersten Sektor nicht die klassische Strecke im im Infield, sondern im sogenannten Oval mit der schnellen Linkskurve, da kommt man mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 250 km/h an. Das wird für einige der Autos interessant werden.“