Verspäteter Saisonstart von Mikutina und Ziegler/Kiefer

Mit Verspätung starten Österreichs Eiskunstlauf-Asse am Freitag und Samstag in Sotschi in die Saison.

Erstellt am 25. November 2021 | 11:27
Guter Auftakt für Miriam Ziegler und Severin Kiefer
Miriam Ziegler und Severin Kiefer
Foto: APA (AFP)

Olga Mikutina und Miriam Ziegler (aus Stoob)/Severin Kiefer hatten ihr Antreten bei der NHK Trophy Mitte November in Tokio verletzt abgesagt, beim Rostelecom Cup in der Olympia-Stadt 2014 wagen sie nun eine Standortbestimmung. Dabei trifft Miktutina u.a. auf Vize-Weltmeisterin Elisaweta Tuktamischewa, Ziegler/Kiefer auf die Weltmeister Anastasia Mischina/Aleksander Galliamow (alle RUS).

Für die Einladung zum letzten Grand-Prix-Event vor dem Finale im Dezember in Osaka haben sich Mikutina sowie Ziegler/Kiefer vor allem durch die WM-Ränge acht bzw. elf empfohlen, mit diesen Platzierungen lösten sie Olympia-Quotenplätze für die Februar-Spiele in Peking. Die 18-jährige Vorarlbergerin warf dann über den Sommer hinweg aber eine Entzündung des rechten Kniegelenks zurück. Die Blessur führte zu einer gewissen Instabilität, das wichtige Sprungtraining war deshalb nur eingeschränkt möglich.

Kiefer hatte seit Februar eine Entzündung der Muskelansätze im Hüftbereich, woraus sich für ihn und die Burgenländerin Ziegler ebenfalls ein Trainingsrückstand ergab. Mittlerweile habe er die Verletzung aber gut im Griff. "Das Training lief zwar hie und da turbulent ab, weil wir immer wieder mit kleinen und größeren Stolpersteinen konfrontiert waren", wurde der Salzburger Kiefer in einer Verbandsaussendung zitiert. "Wir fühlen uns aber den Umständen entsprechend gut vorbereitet."

Coach Knut Schubert hat die fünffachen österreichischen Paarlauf-Meister nicht nach Sotschi begleitet, da er Corona-Kontaktperson ist. Ziegler/Kiefer werden am Schwarzen Meer nun von der Kanadierin Alison Purkiss betreut. Die nächste Aufgabe wartet in zwei Wochen bei den Staatsmeisterschaften in Graz, wo es gegen nationale Konkurrenz die Olympia-Entsendungen zu bestätigen gilt. Bei den ÖEKV-Frauen gut in Form ist Sophia Schaller, die Salzburgerin gewann wie Maurizio Zandron zuletzt beim "Skate Celje".