Jusits sieht noch viel Aufholbedarf. Oberpetersdorf/Schwarzenbachs Neo-Trainer hat nach eigenen Angaben noch viel Arbeit vor sich.

Von Michael Heger. Erstellt am 14. August 2019 (01:19)
BVZ
Gefordert. FSG-Mittelfeldmotor Milan Kovesdi und Co. müssen erst in der Liga ankommen.

„Wenn man in gut 30 Minuten vier Gegentore bekommt, dann sagt das schon sehr viel aus“, war FSG-Trainer Kurt Jusits noch zwei Tage nach dem 3:4 (nach 3:0-Führung) gegen Ritzing bedient, „mir ist das als Trainer noch nie passiert, aber einmal ist immer das erste Mal.“ Der Trainer ortete ein grundsätzliches Problem: „Schon im Cup gegen Siegendorf hatten wir in den letzten 65 Minuten Probleme. Wir können unser laufintensives Spiel derzeit noch nicht über 90 Minuten durchhalten.“

Aber nicht nur bei der körperlichen Komponente ortete der Neo-Trainer Aufholbedarf. „Das Umschalten, sowohl offensiv, als auch defensiv, geschieht oft zu langsam“, so der Trainer, dem die kommende Doppelrunde nicht gerade gelegen kommt, da er lieber „drei ordentliche Trainingseinheiten“ gehabt hätte.

„Gesehen, dass wir mithalten können“

Trotz des Negativ-Erlebnisses am vergangenen Samstag glaubt der Trainer aber an die Qualität seiner Mannschaft: „Wir haben sowohl gegen Siegendorf, als auch gegen Ritzing gesehen, dass wir mithalten können. Das Saisonziel ist und bleibt ein einstelliger Tabellenplatz. Wir haben zwar noch Aufholbedarf, aber ich bin überzeugt, dass wir die fehlenden Komponenten rasch umsetzen können.“