Erkenntnis: „Es war mehr möglich“. Für Michael Rasztovits setzte es in Niedernhausen viele knappe Niederlagen.

Von Dietmar Heger. Erstellt am 04. Mai 2021 (02:23)
In der Weltelite. Michael Rasztovits war einmal mehr im Jahr 2021 auf der PDC-Tour unterwegs.
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Im Kreis der Weltbesten ist die Luft sehr dünn, darf man sich keine Fehler erlauben. Und wenn man die Triple nicht findet, so wie Michael Rasztovits bei seinem ersten Auftritt in Niedernhausen gegen Brendan Dolan, dann sieht man sich rasch mit einem 1:4-Rückstand konfrontiert. Die Aufholjagd auf 3:4 blieb unbelohnt, am Ende stand es 3:6. Tag zwei brachte einen Auftaktsieg gegen Darius Labanauskas. Rasto erzwang mit zwei starken Legs den Decider, in dem ihm ein 17-Darter den Aufstieg sicherte. In Runde zwei holte sich Christian Kist nach einer 1:0-Führung für Rastovits fünf Legs in Serie und setzte sich am Ende mit 6:2 durch.

Schade nur, dass eine starke Leistung zum Auftakt des dritten Turniers unbelohnt blieb. Der Oberpullendorfer führte gegen Ryan Searle, nach einer 3:0-Führung stand aber ein 4:6 auf dem Scoreboard. Auch oder vor allem, weil der Engländer ein Average von über 100 Punkten spielte. Am letzten Turniertag bekam es Rasto gleich zum Auftakt mit einem prominenten Namen zu tun. Der Schotte Simon Whitlock ließ nichts anbrennen und gewann mit 6:2. Mit einer 1:4-Bilanz und der Gewissheit, dass „etwas mehr möglich war“, musste Rasto die Heimreise antreten.