Gerhard Pichler zu Hoos-Abgang: „Es hat nicht gepasst“. Patrik Hoos ist schon länger weg aus Lockenhaus. Ersatz soll kommen, der Rest bleiben.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 28. November 2020 (02:01)
SC Lockenhaus-Geschäftsführer Gerhard Pichler muss sich nach einem Ersatz umsehen. Von Neuzugang PatrikHoos trennte sich der Verein bereits nach dem letzten Spiel gegen Forchtenstein.
Ivansich

Bereits im Oktober — nach dem Spiel in Forchtenstein am 18. - trennte sich der SC Lockenhaus-Rattersdorf von Sommer-Neuzugang Patrik Hoos. Quasi mitten in der Saison, ging man zu diesem Zeitpunkt doch noch davon aus, dass weitergespielt wird. Warum so flott? „Unterm Strich hat es nicht gepasst“, sagte Geschäftsführer Gerhard Pichler. „Er hat sich in der Vorbereitung die Rippen gebrochen. Es ist dann echt schlecht gelaufen und er hat leider nie mehr so richtig reingefunden.“ Für den Flügelspieler soll bestenfalls (positionsgetreuer) Ersatz kommen. „Aber wir wollen nichts überstürzen.“ Der Rest der Mannschaft, inklusive der „anderen“ drei Legionäre, Patrik Jurik, Andras Mathe und Szilard Köfarago, soll bleiben, der durchwachsene Herbst mit nur drei Punkten, jeweils auswärts, abgehakt werden. Um dann im Frühling (hoffentlich) neu durchzustarten.

„Hoffentlich bald real statt virtuell“

Das Kommando an der Linie übernimmt Edi Stössl. Er kam vor Kurzem aus Weppersdorf (die BVZ berichtete). Gesehen hat er seine Burschen bisher „nur virtuell“, sagt Pichler. „Das taugt mir nicht und das taugt uns nicht, aber es geht eben momentan nicht anders.“ Wenn es rechtlich irgendwie möglich ist, soll es im Dezember ein erstes reales Treffen geben. Im allerschlimmsten Fall kommt man erst im neuen Jahr zum realen Kennenlernen zusammen.