Trinkpause kostete Trummer die vorderen Plätze. Der Horitschoner Mario Trummer fuhr lange in der Spitzengruppe. Zwei Pausen kosteten allerdings den Spitzenplatz.

Von Dietmar Heger. Erstellt am 02. Juli 2020 (02:37)
Auf der Strecke. LMB-Athlet Mario Trummer fuhr bei seiner vierten Teilnahme am Slovakia Ring 213,12 Kilometer.
zVg

Zum bereits vierten Mal ging Mario Trummer beim Slovakia-Radrennen an den Start. Das für den 24. und 25. Juni geplante 24-Stunden-Rennen musste heuer allerdings aufgrund der Corona-Pandemie auf sechs Stunden verkürzt werden. Das tat der guten Stimmung im Fahrerlager allerdings keinen Abbruch. „Die Atmosphäre war einmal mehr außergewöhnlich“, erzählt der Horitschoner. Immerhin fanden sich um die 100 Einzelfahrer ein.

Also ging es für Trummer mit Betreuer Gerhard Petsovits am vergangenen Donnerstag um Punkt sieben Uhr in die Slowakei. Da der Start bereits um 10 Uhr erfolgte, wurde die Zeit für eine ordentliche Vorbereitung etwas knapp. „Ich hatte vor Ort (Anm.: in Orechová Poton) nur noch eine Viertelstunde Zeit zur Vorbereitung. Dennoch gestaltete sich der Beginn des Rennens wie geplant. Der LMB-Athlet fuhr zweieinhalb Stunden lang in der ersten Gruppe mit. Danach legte er eine kurze Pause zur Flüssigkeitsaufnahme ein, die ihn von der Spitzengruppe abreißen ließ.

Trummer versuchte im Anschluss noch einmal aufzuschließen. Weil sich die Verfolgergruppe schnell auflöste, war das aber ein Ding der Unmöglichkeit. Der Mittelburgenländer belegte schlussendlich mit 213,12 gefahrenen Kilometern (Durchschnittsgeschwindigkeit 36,1 km/h) den 37. Rang. Sieger Simon Nagy (Trencin) spulte insgesamt 272,32 Kilometer ab. Eines ist trotz aller Qualen am Slovakia-Ring für Mario Trummer gewiss: „Es werden hier weitere Starts folgen.“