Meisterschafts-Abbruch ist bestätigt. Was zuletzt immer konkreter wurde, wurde nun Gewissheit. Auch die Saison 2020/21 wird abgebrochen.

Von Dietmar Heger. Erstellt am 08. April 2021 (01:23)
Einverstanden. Für Raimund Mihalkovits ist der Abbruch der Teammeisterschaft nachvollziehbar.
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Was zu erwarten war, wurde am Ostersonntag Gewissheit. Die im Herbst 2020 begonnene Mannschaftsmeisterschaft der Allgemeinen Klasse wurde vom Vorstand des Burgenländischen Tischtennisverbands abgebrochen. Auch klar ist, dass es zu keiner Wertung kommen, es auch keine Meister, Auf- oder Absteiger geben wird. Dabei hielten sich die Funktionäre an eine Regelung, welche vor Beginn der Saison aufgestellt wurde. Diese besagt, dass eine Wertung erst dann erfolgt, wenn mindestens ein Durchgang komplettiert wurde.

Das ist allerdings aufgrund der Unterbrechung seit Ende Oktober in keiner Klasse oder Liga der Fall. Als Gründe für die Entscheidung nannte BTTV-Vizepräsident und Organisationsreferent Klaus Leirer auf der Verbands-Homepage die fehlende Perspektive bei den Hallenöffnungen, die notwendige Vorlaufszeit der Teams sollte doch geöffnet werden und die hohe Anzahl an fehlenden Spielen einiger Mannschaften, die eine Beendigung der Meisterschaft bis zum Schulschluss praktisch unmöglich machen.

TTC Oberpullendorf-Obmann Raimund Mihalkovits kann den Vorstandsbeschluss nachvollziehen: „Im Frühjahr noch die Hinrunde durchdrücken, um eine Wertung zu erzielen, wäre für die Vereine nicht zumutbar gewesen. Einerseits brauchen wir eine gewisse Vorlaufzeit und andererseits wäre es nicht fair, weil einige Spieler während der Lockdowns trainieren durften und andere nicht.“ Betroffen davon ist auch sein eigener Verein. Während die Bundesliga-Teams am kommenden Wochenende ihre Meisterschaft bestreiten und auch die Nachwuchskaderspieler regelmäßig trainieren, dürfen die Hobbyspieler, die auch in der Meisterschaft aktiv sind, nicht an die Platte.