Demut wird nun zum Zauberwort. Trotz des klaren 5:0 in Spiel eins nach dem Abstieg, gilt es beim Großpetersdorfer Traditionsklub nicht abzuheben.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 21. August 2019 (01:19)
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Was für ein Start! Daniel Gottfried, der schon trotz Abstieg in der 2. Liga Süd sein Können zeigte, traf beim 5:0-Heimsieg über Strem gleich viermal. Ein Sieg, nicht mehr, so die Momentaufnahme in Großpetersdorf.

Der erste Tabellenführer der neuen 1. Klasse Süd-Saison? Der SV Großpetersdorf, der mit einem 5:0-Erfolg über den UFC Strem startete und gleich ein erstes (kleines) Ausrufezeichen an die Konkurrenz sendete. Die Verantwortlichen rund um Obmann Harald Schneller wussten das Ergebnis aber einzuordnen, denn die Begegnung hätte gut und gerne auch eine andere Wende nehmen können. „Bei uns ging fast alles auf“, so das SVG-Oberhaupt, der anfügte: „Dennoch war es auf jeden Fall ein guter Start.“

Man will zurück nach oben, so viel steht fest. Ob das schon in der heurigen Saison passiert, ist fraglich, denn ein Titel ist nur schwer planbar. Positiv, dass die neuen Legionäre mit Goalie Csaba Somogyi und Geza Garda ihr Können schon aufblitzen ließen. Dort hakte es nämlich sehr oft. „Die sind nicht verkehrt“, schob Schneller jeglicher Euphorie einen Riegel vor. Jetzt geht es nach Bad Tatzmannsdorf, die ebenfalls mit drei Punkten aus dem Starthäuschen fanden. Es wird auch ein Wiedersehen mit Ex-Tormann Alex Weber und Philipp Bürger, die beide SVG-Vergangenheit aufweisen. „Die haben eine gute und ausgeglichene Mannschaft und dazu auch richtig gute Einzelspieler. Wir fahren aber nicht rauf, um schon vorzeitig die weiße Fahne zu hissen.“

Personell kehrt Angreifer Michael Wurglits, der gegen Strem gar noch fehlte, zurück, während Thomas Tiefengraber wegen Sperre noch ein Spiel pausieren muss. Der restliche Kader war Stand Wochenbeginn einsatzbereit.