Aufbruchstimmung nach neuer Klassen-Einteilung. Mit großer Zuversicht blicken die Klubs auf die kommende Saison, in der ein neues System gespielt wird.

Von Kevin Hasler. Erstellt am 12. Juli 2020 (01:45)
Kicker Lukas Spirk und der ASV Gemeinde Tobaj wollen in Zukunft hoch hinaus.
Marousek

Der Ruf nach einer Reform der 2. Klassen wurde zuletzt immer lauter. Wenig Spiele und eine nichtgegebene Attraktivität waren der Spiegel der 2. Klasse Süd B. Auch die 2. Klasse Süd A war mit 13 Vereinen nicht optimal eingeteilt. In der vergangenen Woche kam es dann zu einer Neu-Strukturierung der 2. Klassen Süd. Die Ligen werden nun regional in drei Gruppen zu je acht Teams eingeteilt. Dabei gibt es im Herbst eine Hin- und Rückrunde.

Hochart-Obmann Dieter Höfler zeigt sich nach der erfolgten Neu-Einteilung hocherfreut: „Die regionale Zuteilung ist der Optimalfall. Man wird weniger Personalprobleme in der Reserve haben. Dazu kommt der finanzielle Aspekt.“ Viele Derbys und kurze Anfahrten zu den Auswärtsspielen bringen viele Zuschauer mit sich. Nach Hin- und Rückrunde im Herbst steigen die beiden Erstenplatzierten plus die zwei besten Drittenplatzierten der drei Gruppen ins Meister-Play-off auf. In diesem werden erneut Hin- und Rückrunde ausgetragen, wo am Ende dann zwei, vielleicht sogar drei Aufsteiger gekürt werden. Die anderen 16 Teams werden erneut regional in zwei Gruppen aufgeteilt und kämpfen je Gruppe um je zwei BFV-Cup- Tickets. Gestartet wird in allen Gruppen bei null Punkten.

Nicht nur positive Rückmeldungen

Jede Mannschaft bestreitet mit dem neuen Modell 28 Spiele, was nicht jedem Verein recht ist. „Grundsätzlich ist es eine gute Idee, aber man hat, finde ich, zu viele Spiele“, meint etwa Oberschützen-Trainer Gerhard Wolfger. Für den Sportlichen Leiter vom UFC Gerersdorf-Sulz hat sich „das beste Modell“ durchgesetzt. Fest steht, dass dieses Modell, das vom SV Hannersdorf ausgearbeitet wurde, vorerst nur für eine Saison gilt.