Die Riedlingsdorfer betreten Neuland. Ohne Legionäre geht der ASK Riedlingsdorf in die neue Saison, wobei die Ziele hoch bleiben. Der Anreiz aber auch.

Von Markus Gyaky. Erstellt am 07. August 2019 (01:07)
Bauer/Gyaky

Die Vision vom Vorstand des ASK Riedlingsdorf rund um Obmann Didi Ringbauer nimmt klare Formen an. Was im Vorjahr noch belächelt wurde, wird nun in die Tat umgesetzt, denn über den Sommer wurden alle Legionäre abgegeben. Es folgte ein Vorstandsbeschluss, der den eigenen Talenten den Weg ebnen soll. Dazu wurde mit Albin Pfeffer ein Cheftrainer installiert, der nicht nur selbst die Packler für den ASK schnürte, sondern aus der Mitte der Spielerriege kommt. Junge Riedlingsdorfer oder auch benachbarte Talente wurden heimgeholt, aus denen Pfeffer nun eine schlagkräftige Truppe formen soll.

Das Ziel? Drei Plätze in Richtung oben

Die Vorbereitung verlief dabei bis dato gut. Ein Remis und ein hoher Sieg stehen zu Buche, wobei sich auch die Neuzugänge schon integriert zeigen. Einer davon, Heimkehrer Felix Postmann, bewies mit zwei Treffern dabei auch schon seinen Torriecher. Auch das Ziel für die Saison 2019/20 ist klar definiert: „Wir wollen um drei Plätze besser als noch im Vorjahr abschließen.“, so Ringbauer, was letztendlich Platz 3 samt BFV-Cupplatz bedeuten würde. „Natürlich braucht es auch Glück. In der Vorsaison hatten wir leider sehr viele Verletzte“, erklärte der Obmann und ergänzte: „Wenn sich dieses Pech nicht wiederholt, können wir unser Ziel erreichen.“

Ein Budget soll als neuer Anreiz dienen

Finanziell geht man derweil ebenfalls neue Wege. „Das Budget, welches jedes Jahr für die Legionäre aufgestellt wurde, gibt es auch dieses Mal, wird aber komplett an unsere Kicker ausgeschüttet – und zwar als Punkteprämie. Ich hoffe, dass der Topf zu Saisonende leer sein wird, denn dann wären wir wohl Meister“, schmunzelte Ringbauer und fügte an: „Wir sind im seltenen Glück, sehr viele junge Spieler zu haben. Denen wollen wir die Chance geben, Fuß zu fassen. Ich bin auch überrascht, wie der Kader mitzieht. Pfeffer verlangt ihnen alles ab, aber die Burschen ziehen mit, auch weil sie Erfolg haben wollen.“