Endlich wieder Derbyzeit!. Wiesfleck trifft schon in der zweiten Runde auf den „Lieblingsnachbarn“ Riedlingsdorf.

Von Markus Gyaky. Erstellt am 21. August 2019 (01:19)
Wolfgang Wallner

Schon am Samstag, ab 17 Uhr, kommt es auf der ehrwürdigen Anlage des ASK Riedlingsdorf zu einem der spannendsten und auch brisantesten Nachbarschaftstreffen der heurigen 2. Klasse Süd A-Saison, denn der ASK Riedlingsdorf trifft auf den SC Wiesfleck und die Vorfreude war schon zu Wochenbeginn spürbar. Beide Vereine starteten nämlich mit drei Punkten und auch wenn sich Riedlingsdorf in Kroisegg lange mühte, konnte man angesichts der Umstände doch zufrieden sein. Lange kickte die Elf von Trainer Albin Pfeffer in Unterzahl und so zog man ein positives Resümee unter den späten 1:0-Auswärtserfolg.

Anders die Wiesflecker, die fulminant in die Saison fanden und dem SC Schachendorf beim 5:1 überhaupt keine Chance ließ. „So eine Qualität habe ich in der 2. Klasse selten bis nie gesehen“, staunte auch SCS-Obmann Christian Takacs nach der Pleite. Und dennoch gelten im Derby andere Gesetze, auch wenn Wiesfleck wohl als Favorit anreist. Auch wegen der Personalsituation in Riedlingsdorf, die ohne den sicher Gesperrten Daniel Hornung antreten müssen. Auch bei Felix Postmann sah es zu Wochenbeginn nicht gut aus und ein Einsatz erschien unrealistisch. Zudem blieben auch Phillip Rudolf und Philipp Michalek fraglich. „Wir wollen ihnen dennoch Paroli bieten“, so Riedlingsdorf-Obmann Didi Ringbauer zur BVZ.

Brisant wird der Kick auch für Gäste-Trainer Toni Dorner, der vor zwei Jahren in Riedlingsdorf als Trainer arbeitete. Seine Vorschau? „Das wird eine enge Kiste. Ich kenne viele Kicker noch sehr gut und die hauen sich sicher gegen uns mit 120 Prozent rein.“