Erleichterung bei der Banfalvi-Elf. Der SV Wolfau kann auf- und auch durchatmen: In Burgauberg gelang beim 2:0-Sieg endlich der erste Saisonerfolg.

Von Kevin Hasler. Erstellt am 30. Oktober 2019 (01:48)
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Erster Sieg. Wolfau-Spielertrainer Zsolt Banfalvi stand mit seiner Viererkette felsenfest. Seit Wochen zeigte man sich in guter Form, nun stimmte auch das Ergebnis.
Marousek

Saisonübergreifend wartete der SV Wolfau schon seit 16 (!) Spielen auf einen Sieg, was zuletzt auch am Nervenkostüm zehrte, doch die gezeigten Auftritte in der bisherigen Hinrunde gaben Mut und zuletzt belohnte man sich auf für seine vielen Mühen.

Am vergangenen Samstag, gegen 16.50 Uhr, war es so weit: Der SV Wolfau siegte auswärts in Burgauberg durch Treffer von Andi Lukitsch und Elvis Peco mit 2:0. Die Wölfe waren dabei über die 90 Minuten tonangebend und belohnten sich am Ende auch mit dem ersten Sieg. „Der war eine große Erleichterung für den ganzen Verein. Man hat endlich gesehen, welch großes Potenzial in der Mannschaft steckt“, sagte Sektionsleiter Christian Petz. Bemerkenswert ist, dass in der Startelf von Zsolt Banfalvi gleich sieben Spieler aus dem eigenen Nachwuchs standen.

Darauf kann man mehr als nur aufbauen und auch über den Winter wird sich im SVW-Lager nur wenig bis gar nichts verändern, wie Petz weiter anfügte: „Stand der Dinge bleibt alles gleich, wir sind vom Nachwuchs bis in die Kampfmannschaft gut aufgestellt.“

Im Sommer installierte man mit Banfalvi einen neuen Trainer, der die Mannschaft mit einem klaren Plan ausstattete. Die Ergebnisse ließen in der Hinrunde zwar noch zu wünschen übrig, doch man wähnt sich auf richtigem Weg, was sich auch im Nachwuchs widerspiegelt. Zuletzt krönten sich die U 10 und die U 16 zu den Meistern in ihren Klassen. Mit dem Konstrukt der jungen „Wölfe“ wird in der kommenden Spielzeit(en) auf jeden Fall zu rechnen sein.