Gemischte Gefühle im (tiefen) Süden. Die Hinrunde 2019/20 ist Geschichte und die BVZ nahm drei Vereine aus dem Jennersdorfer Bezirk unter die Lupe.

Von Kevin Hasler. Erstellt am 06. November 2019 (01:00)
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Unterschiedliche Resümees. Dobersdorf (l., Marcel Magaditsch) war solide – Mogersdorf mit Andi Monschein weniger.
David

Als erste Vereine verabschiedeten sich in der Vorwoche die Kicker der 2. Klasse Süd B in die Winterpause. Früher als eigentlich üblich, aber in dieser Spielzeit kämpft man mit der Ungleichheit zwischen A und B-Südklassen. Zeit für ein Fazit, beginnend mit drei Klubs aus dem Bezirk Jennersdorf.

Wenig Grund zu jubeln hatte der UFC Mogersdorf in der vergangenen Herbstsaison. Mit nur einem mageren Pünktchen und einem Torverhältnis von 7:39 liegt man am Ende der Tabelle. Dabei drückte bei den Mogersdorfern vor allem in der Offensive der Schuh, aber auch in der Defensive lief nur wenig zusammen. Zuletzt trennte man sich von einigen Legionären. „Wir müssen die Mannschaft von Grund auf umkrempeln, das wird aber ein schweres Unterfangen“, meinte Sektionsleiter Andi Monschein. Auch ob Manfred Deutsch Trainer bleibt, war zu Wochenbeginn noch nicht endgültig geklärt.

Zufriedener zeigte man sich beim USV Dobersdorf . Mit 13 Punkten rangiert die Elf von Daniel Steigl auf Platz sieben in der Tabelle. Nach drei Runden trennte man sich von den Legionären und schlug eine neue Richtung ein. Man setzte vermehrt auf Junge, die ihre Sache teilweise schon sehr gut machten, doch in manchen Situationen merkte man die fehlende Routine. „Wir wollen noch zwei, drei junge Spieler verpflichten und dann den vierten Platz in Angriff nehmen“, sagte der Trainer.

Durchwachsen verliefen die ersten zehn Runden beim FC Minihof-Liebau . Aufgrund der getätigten Transfers in der Sommerübertrittszeit erwartete man sich beim FC einen Platz unter den ersten Fünf. Dieser wurde mit Rang sechs letztlich knapp verfehlt. Früh in der Saison musste Trainer Herbert Sinkovics seinen Stuhl räumen und Beno Bagari übernahm. Bagari legte vor allem Wert auf defensive Stabilität. Offensiv steckte dann oft Sand im Getriebe. Genau dort will Obmann Hubert Hödl im Winter ansetzen, wie das Oberhaupt verriet: „Das ist unsere große Baustelle. Wir werden uns über den Winter in der Offensive verstärken.“