Großes Lob für den Tabellennachzügler. Gemeinde Tobaj-Trainer Georg Novak zeigte sich von der Leistung des letzten Gegners vom SV Wolfau beeindruckt.

Von Kevin Hasler. Erstellt am 16. Oktober 2019 (01:00)
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Aufopferungsvoller Auftritt. Die wackere Wolfauer Defensive hielt dem Druck des Tobajer Tabellenführers am Samstag lange stand.
BVZ

Vor Spielbeginn waren am vergangenen Samstagabend die Rollen eigentlich klar verteilt, denn der Tabellenführer von der ASV Gemeinde Tobaj empfing auf heimischer Wiese den Tabellenvorletzten aus Wolfau. Die Hausherren starteten hervorragend in die Partie, doch an der hohen und aggressiven Verteidigung der „Wölfe“ biss sich der Spitzenreiter lange Zeit die Zähne aus. Standesgemäß brachte Lukas Spirk seine Mannschaft dann aber nach knapp 30 Minuten in Führung, doch kurz nach Seitenwechsel remisierte Rene Kuich gar.

Ein Weckruf für die mit Klasse-Kickern gespickte Tobajer Elf, mehr zu investieren. Das tat man dann auch und fuhr einen ungefährdeten 5:1-Sieg ein, der aber so hoch nicht ausfallen hätte müssen. Irgendwann waren bei den aufopferungsvoll kämpfenden Wolfauern die Akkus aber leer und die höhere individuelle Klasse setzte sich durch. „Ich muss sie aber dennoch loben. Wolfau war einer der besten Gegner bislang, ich verstehe nicht, wieso die in der Tabelle so weit hinten sind“, zollte Gemeinde Tobaj-Trainer Georg Novak Respekt.

Ein (kleiner) Schritt fehlt. Tobaj-Coach Georg Novak will sich nun in Wallendorf zum Herbstmeister krönen.
Marousek/D. Fenz

Auch im Lager des SV Wolfau zeigte man sich trotz der Niederlage von der Leistung angetan, wie Sektionsleiter Christian Petz sagte: „Ich kann keinem der Jungs einen Vorwurf machen, wir sind mit der Leistung sehr zufrieden.“ Dennoch steht man nach acht Runden weiter ohne Sieg da. Am Wochenende empfängt der SV Wolfau den Tabellennachbarn Ollersdorf. „Ein Dreier beim letzten Heimspiel wäre schon sehr schön“, so Petz zur BVZ.