Obmann Hödl mit Lob für Neo-Coach. Beim FC Minihof-Liebau ist der neue Trainer Beno Bagari trotz erst kurzer Verweildauer kaum mehr wegzudenken.

Von Kevin Hasler. Erstellt am 25. September 2019 (01:56)
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Defensive Stabilität als Trumpf. Rok Kocuvan kassierte unter dem Neo-Coach Beno Bagari erst vier Gegentreffer. Offensiv steckt allerdings noch etwas Sand im Getriebe.
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Der FC Minihof Liebau ließ mit seiner frühen Trainerentlassung – Beno Bagari folgte auf Herbert Sinkovics – auf sich aufmerksam machen. Mit Bagari wurde aber schnell ein neuer Coach installiert, dessen Arbeit sich auch schon auf dem Platz zeigt. Der ehemalige Klassekicker legte von Beginn an das Hauptaugenmerk auf die Stabilisierung der Defensive. Nach nun vier gespielten Partien unter seiner Regie, erhielten die Minihofer vier Gegentreffer, wobei man alleine gegen Tabellenführer Gemeinde Tobaj drei kassierte. „Ein Lob an den Trainer. Seine Arbeit fasziniert uns bislang“, streute Obmann Hubert Hödl dem Trainer Rosen.

In der Offensive hat man allerdings noch Verbesserungsbedarf, was auch bei der Nullnummer in Burgauberg deutlich wurde. Mit nur sechs erzielten Treffern stellt man die zweitschlechteste Offensive der Liga. Hödl: „Wenn nun auch noch die Stürmer treffen würden, dann wäre ich vollends zufrieden.“

Am kommenden Spieltag steht für die Bagari-Elf das Heimspiel gegen den Vorletzten aus Wolfau am Programm. Die Wölfe zeigten zuletzt bei der Niederlage gegen den SV Rohrbrunn ihre beste Saisonleistung, doch Punkte sprangen dabei abermals keine heraus. „Wir werden von Spiel zu Spiel besser. Hoffentlich werden wir nun dafür belohnt“, so Wolfau-Sektionsleiter Christian Petz, während Minihof-Obmann Hödl anfügte: „Es wird ein schwieriges Spiel, denn Wolfau wird sicher defensiv agieren. Wir müssen geduldig bleiben und auf unsere Chancen warten. Drei Punkte zuhause wären aber sehr viel wert.“