Riedlingsdorfer rüsten sich

Erstellt am 03. Juli 2022 | 02:34
Lesezeit: 3 Min
Neuer Trainer und neue Spieler beim ASK: Ex-Mariasdorf- und Mischendorf-Coach Peter Kovacs übernimmt das Traineramt. Florian Prochazka (Grafenschachen) und Julian Knapp (Rotenturm) verstärken Riedlingsdorf am Spielersektor – die drei Legionäre verlassen hingegen den Verein.

Einiges los dieser Tage beim ASK Riedlingsdorf, wichtige Personalentscheidungen wurden getroffen.

Die allerwichtigste vorweg: Peter Kovacs dockt neu als Trainer beim ASK, der sich zur Mitte der Rückrunde vom bis dorthin aktiven Trainer Michael Koller trennte und seither auf der Suche war, an. Der in Jabing wohnhafte Trainer-Routinierer war zuletzt beim SV Neudau in der Steiermark als Übungsleiter aktiv. Pluspunkt für Kovacs: Er kennt neben dem steirischen auch den burgenländischen Fußball gut und, ganz wichtig, da vor allem die 2. Klasse.

Kovacs coachte etwa schon Riedlingsdorf-Konkurrent Mariasdorf und den ehemals erfolgreichen, aber heute nicht mehr aktiven SV Mischendorf. Die Entscheidung, dass er nun Riedlingsdorf trainiert, fiel eher zufällig. Sektionsleiter Roman Graf: „Wir waren auf der Suche, Peter hat sich dann bei uns gemeldet. Und die ganze Sache hat schnell gut gepasst – wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.“

Stichwort Zusammenarbeit: Die gibt es künftig auch mit zwei neuen Spielern. Neben Kovacs als Trainer wurden nämlich Stürmer Florian Prochazka und Mittelfeldspieler Julian Knapp geholt –zwei höherklassig erprobte Kicker mit starkem Riedlingsdorf-Bezug, was die Verantwortlichen freilich doppelt freut. Prochazka kommt vom SC Grafenschachen, Knapp, der in Rotenturm gemeldet war, legte zuletzt ein Jahr Pause ein und will jetzt in Riedlingsdorf sein Comeback geben. Graf: „Die zwei können uns sicher helfen und sind zudem Einheimische, das macht es natürlich noch besser.“

Remenyi, Arvai, Krc gehen

Nicht nur mit Prochazka und Knapp wurde die Österreicher-Quote aufgestockt, auch trennte man sich von allen Legionären: Die Ungarn Roland Remenyi und Adam Arvai sind nach einem halben Jahr wieder Geschichte. Am prominentesten aber der Abgang von Urban Krc. Den Stürmer, zuletzt mit vielen guten Partien, hätte man eventuell gehalten, er wird den Verein aber verlassen (Ziel unbekannt).

Ob es in Zukunft ganz ohne Legionäre beim ASK geht? Eher nicht. Graf: „Ein, zwei werden wir wohl schon holen.“ Zu Wochenbeginn war man in Verhandlungen. Graf dazu: „Die nächsten Tage werden entscheiden.“