Zwei Neue fürs Schema beim ASK Jabing. Der offensiv variabel einsetzbare Andre Doppler und Defensiv-Allrounder Fabian Strobl wechseln Richtung ASK Jabing. Dabei passen beide fast optimal ins Anforderungsprofil.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 13. Dezember 2020 (01:50)

Der ASK Jabing, der auch in seiner zweiten 2. Liga-Saison nach dem Aufstieg als Fünfter eine sehr gute Rolle einnimmt, kann früh zwei Transfers bestätigen. Aus Pilgersdorf kommt der ehemalige Unterschützen-Angreifer Andre Doppler und aus Markt Allhau schließt sich Linksfuß Fabian Strobl der Elf von Cheftrainer Marc Seper an.

Der Chef kickte noch selbst mit Doppler

Sehr zur Freude des jungen Coaches, der beide Kicker schon länger im Auge hat und mit Doppler gar noch selbst die Wiese teilte. „Wann und wo das war, weiß ich gar nicht mehr so genau“, schmunzelte Seper, der ergänzte: „Es muss beim SV Oberwart zu Regionalliga-Zeiten gewesen sein. Ich weiß, dass es nicht oft war, aber Andre und ich haben schon zusammengekickt.“ Die sportlichen Wege trennten sich, denn Seper wechselte nach seinem SVO-Engagement zum damaligen ASKÖ Stinatz, während Doppler in Unterschützen lange für Furore sorgen sollte. Dort war er auch aufgrund seiner Spielweise sehr schnell Publikumsliebling und zudem auch treffsicherer Abschlussspieler.

Genau das erhofft man sich in Jabing nun auch. „Der Kontakt zu ihm riss nie ab. Noch im Winter spielten wir ein Vorbereitungsmatch gegen Pilgersdorf, wo er uns zwei Tore machte. Andre war immer ein interessanter Kicker und es war schon auch ein Wechsel mit Anlauf.“ Die Jabinger bemühten sich nämlich sehr um den offensiv variabel einsetzbaren Mann. Seper: „Ein junger, giftiger Spieler, von dem ich hoffe, dass er Eins-gegen-Eins-Situationen auflöst und er uns ganz einfach weiterhilft.“ Die Chancen dafür stehen gut, aber nicht nur das sprach für einen Wechsel. „Er wohnt in Großpetersdorf und hat teils eine kürzere Anreise als so manch einheimischer Jabinger.“

Auch um Fabian Strobl bemühte man sich intensiv. Dieser stammt gebürtig aus Ollersdorf, kickte aber schon in Schlaining und kennt so etwa ASK-Flügelspieler Sebastian Ostovits richtig gut. „Fabian hat zudem schon Burgenlandliga-Luft geschnuppert“, so Seper. In Allhau war das, wo der Linksfuß schon zweimal seine Zelte aufschlug, sportlich aber nicht zwingend glücklich wurde. In dieser Hinrunde spielte er beim UFC kaum und so war der Gang zurück in die 2. Liga naheliegend. Dort bewies er schon sein Können und das er auf der linken Außenbahn entscheidend helfen kann.

Strobl ist wohl auf der Außenbahn eingeplant

„Mich freut es sehr, dass uns dieser Transfer gelang. Immer wenn wir zuletzt gegen Schlaining spielten, war er sehr auffällig. Ich sehe ihn auf der Außenbahn, aber mal sehen, wie sich die Situation dann entwickelt.“ Viel mehr wird beim ASK transfertechnisch nicht mehr passieren. Einzig einen jungen Kicker könnte man noch in seinen Kader dazu holen. „Das muss sich wenn dann ergeben. Die zwei Transfers passen schon einmal perfekt in unser Beuteschema.“