Eine Aussprache mit positivem Ergebnis. Mit einem 3:0-Heimerfolg über den ASK Horitschon fand die Banfalvi-Elf aus der Krise, auch weil man einiges hinterfragte.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 17. April 2019 (01:02)
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Die Entscheidung. So jubelte der ASK-Tross nach dem 2:0 von Julian Binder. Am Ende siegte man mit 3:0. Nun gilt auch in Deutschkreutz, sich seiner „Fidischer“ Tugenden zu besinnen.

Und endlich durften die Kicker des ASK Kohfidisch einen weiteren Sieg 2019 feiern: Beim überzeugenden 3:0 gegen Horitschon holte die Banfalvi-Elf den zweiten Dreier nach dem 2:1-Erfolg in Stegersbach vor einigen Wochen. Angesichts der Ergebnisse der Konkurrenz war dieser auch bitter nötig. So könnte es aufgrund der beiden Nachzügler aus Stegersbach und Wimpassing und bei keinem burgenländischen Regionalliga-Absteiger zwar auch so reichen, aber darauf wollte man sich eigentlich nicht verlassen. Generell war aber wichtig, das 0:7 in Sauerbrunn vergessen zu machen. Das passierte, wie der Sportliche Leiter Paul Toth befand: „Es war eine tolle Leistung. Die Burschen zogen sich selbst aus dem Sumpf und zeigten Charakter.“

Es war eine intensive Woche, mit vielen Gesprächen. Diese fruchteten, denn am Samstag rief man die laut Toth „beste Leistung“ im Frühjahr ab. Die Verantwortlichen hielten dabei eine Ansprache, die auch ans Ehrgefühl appellierte: „Wir waren da aber nicht schroff oder Ähnliches, sondern sagten dem Team nur, dass sie den ASK Kohfidisch präsentieren, zudem auch für sich selber kicken und sicher keine Schießbude der Liga sein wollen.“ Eine Änderung auf der Trainerbank verwarf man schnell, wie Toth ausführte: „Die Burschen stehen geschlossen hinter dem Coach. Wir werden aber unsere Meinungen vermehrt miteinfließen lassen, wobei Attila natürlich am Ende alleine entscheidet.“

Eine Entscheidung könnte sein, dass man in Zukunft auf die Dienste von Karoly Graszl verzichtet und man sich vorzeitig vom Legionär trennt.