Konträre Vorzeichen zum Saisonauftakt. Den ASK Kohfidisch, der zum Start in Bad Sauerbrunn punktete, erwarten in der „englischen Woche“ zwei Derbyschlager.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 14. August 2019 (01:19)
BVZ
Zwangspause. Michael „Rax“ Wölfer war beim 1:1 in Sauerbrunn einer der besten Fidischer. Nun fehlt er aber gegen Oberwart wegen Gelb-Rot-Sperre.

Auftakt nach Maß? Das wäre zu viel des Guten, aber den einen Punkt in Sauerbrunn nahm der ASK Kohfidisch gerne mit. Vielleicht wäre sogar mehr möglich gewesen, vor allem dann, wenn Julian Binder oder Kevin Hasler ihre Chancen nach Seitenwechsel genutzt hätten. Da war aber zumeist Goalie Markus Böcskör der Sieger, der seine Extraklasse einmal mehr nachwies. Sei‘s drum, in Kohfidisch konnte man dem Start samt Zähler sehr vieles abgewinnen.

Eine „sehr ordentliche Leistung“ sah etwa Kicker Thomas Polzer, der weiters ergänzte: „Darauf können wir aufbauen.“ Am besten schnell, denn diese Woche hat es für die Elf von Attila Banfalvi durchaus in sich. Erst empfängt man am heutigen Mittwoch Oberwart, ehe es dann am Samstag nach Allhau geht. „Wir wollen den ersten Saisonsieg einfahren“, schob Polzer hinterher und meinte damit das Derby gegen Oberwart, wobei sich der Allrounder der Schwere der Aufgabe bewusst war: „Sie haben einige neue Kicker geholt und nach dem 5:2 über Leithaprodersdorf sind sie für mich klarer Favorit, auch weil sie stärker als im Vorjahr sind.“

Zu Wochenbeginn blieben die Blicke auf Allhau eigentlich aus. Man konzentriere sich nur auf die erste Aufgabe, ehe dann die Prüfung beim UFC anstehe. Klar ist, dass es zwei unterschiedliche Spiele werden, denn während Kohfidisch gegen den SVO wohl defensiv kompakt stehen wird müssen und es gute Umschaltsequenzen braucht, wird es in beim UFC ein Duell auf Augenhöhe. „Es werden sicher andere Aufgaben für uns“, sagte auch Polzer, dessen Elf in Spiel Nummer eins auf Michael Wölfer verzichten muss, denn dieser fasste Gelb-Rot aus. Mit Vorfreude begegnete auch Pressesprecher Johannes Herlicska der doppelten Derby-Runde: „Aufgrund unserer Heimstärke ist gegen Oberwart alles möglich. Wir hoffen, dass wir deren Offensive in Schach halten und selbst über die Außen Akzente setzen können.“