„Training trägt jetzt erst richtig Früchte“. Die starken Leistungen der Kohfidischer kommen nicht von irgendwo her. Jürgen Pfahnl lobt das gute Training.

Von David Marousek. Erstellt am 11. Dezember 2019 (01:00)
Jürgen „Lego“ Pfahnl wartet noch auf seinen ersten Treffer in dieser Saison. Das soll sich laut ihm möglichst schnell ändern.
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Wenn man die letztjährige Saison und die aktuelle vergleicht, dann ist das ein Unterschied wie Tag und Nacht bei den Kohfidischern. Während die Truppe von Trainer Attila Banfalvi in der vergangenen Saison 33 Punkte erreichte, gibt es bereits jetzt schon 29 Punkte am Konto.

Dafür gibt es für Außenverteidiger Jürgen Pfahnl eine leichte Erklärung: „Das Training von Attila trägt jetzt erst so richtig Früchte. Wir sind sehr fit und auch spielerisch gut. Es war sowieso eine Top-Hinrunde, besonders nach der letzten Saison.“ Ein Manko gibt es für Pfahnl jedoch, denn er hat noch keinen Treffer selbst erzielt. „Kein Tor von mir, das hat es schon lange nicht mehr gegeben, aber der Trainer verzeiht es mir. Solange wir gewinnen, ist mir sowieso alles egal. Da kann von mir aus sogar der David Kraft im Tor treffen“, lacht Pfahnl. Die Außenverteidigerposition ist für den quirligen Außenbahnspieler sowieso kein Problem, in seinen letzten Stegersbacher-Jahren trat Pfahnl sowieso schon als Verteidiger auf. „Hauptsache am Flügel“ lautet also die Devise. Vom vierten Tabellenplatz aus kann Kohfidisch also beruhigt in die Rückrunde der Burgenlandliga gehen, wobei mit einem Sieg im Nachtragsmatch gegen Bad Sauerbrunn sogar noch mehr drinnen wäre.

„Es werden wohl keine Verstärkungen kommen, aber wir müssen einfach nur konzentriert so weiterspielen. Wir sind als Mannschaft viel zu eingeschworen, um jetzt noch irgendwie absteigen zu können“, freut sich Jürgen Pfahnl bereits auf den Start der Rückrunde im Frühjahr.