Neo-Chef Denis Kulovits mit klarem Ziel. Bei Leader ASK Schlaining kam es über den Winter zu einem Wechsel auf der Betreuerbank. An der Definition der generellen Maxime änderte dieser Umstand nichts.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 20. März 2021 (04:15)
Viel mehr mit der neuen Mannschaft. Der gebürtige Güttenbacher Denis Kulovits, der auch schon Deutsch Kaltenbrunn und den SV Eltendorf trainierte, will mit dem ASK Schlaining erfolgreich sein. Das Ziel? Burgenlandliga!
BVZ

Es gibt unter Garantie einfachere Zeitpunkte, um in (s)eine neue Arbeit zu starten. Weil Corona unser aller Leben bestimmt und der Amateurfußball auch weiter in seinem Dornröschenschlaf ruht, steht vieles still. Nur Einzeltrainings sind bis dato wirklich erlaubt, wobei das zumeist auch nicht mehr als ein (kleiner) Schritt zurück in die sportliche Normalität ist. Der 2. Liga-Tabellenführer ASK Schlaining nimmt das aktuell noch nicht wahr. Dort werkt seit Winterbeginn Denis Kulovits.

Also zumindest würde er das gerne tun, denn viel war bis dato noch nicht möglich. Das weiß auch der Nachfolger des nach Oberwart abwanderten Florian Hotwagner. „Wir haben uns zwischenzeitlich einmal getroffen“, erzählt der gebürtige Güttenbacher, der auch schon in Deutsch Kaltenbrunn und Eltendorf arbeitete und ergänzte: „Wir haben unsere Pläne vorgestellt und wollten das Team kennenlernen. Danach wurde rasant zugemacht.“

Und der fußballerische Wartestand eingeläutet. Der aktuelle Austausch mit der Mannschaft ist so natürlich anderer Art. „Es regiert weiter Heimprogramm und der Austausch erfolgt über die Gruppen in den sozialen Medien. Mehr ist ja auch nicht wirklich möglich.“

Bleibt die Frage, wie es überhaupt zum Engagement in Schlaining kam. Kulovits klärt auf: „Nachdem ‚Hoti‘ nach Oberwart ging, war der Posten vakant und sie kamen dann auf mich. Ich habe mich auch telefonisch mit meinem Vorgänger ausgetauscht. Der Verein versucht, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen und da ich ziemlich ähnlich wie Florian ticke, wurde es dann fix gemacht.“

Die Zielvorgabe, sofern im Frühjahr die Meisterschaft fortgesetzt werden kann, bleibt dann ziemlich gleich wie die zuvor. Wenn möglich, darf es durchaus wieder zurück in die Burgenlandliga gehen. Wenn nicht, geht die Welt in Schlaining zwar auch nicht unter, aber die Chance ist groß wie selten. Genau so geht es der neue Chef auch an. „Wir haben ein klares Ziel vor Augen“, so Kulovits, der anfügte: „Wir würden unseren Platz gerne behalten.“