UTTC Oberwart: „Waren mental nicht stark genug“. Der Kopf entschied: In der entscheidenden Phasen hatte der UTTC Oberwart das Momentum nicht gepachtet.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 05. Dezember 2020 (00:19)
Martin Storf verlor hauchdünn mit 2:3 gegen Koyo Kanamitsu.
UTTC Oberwart

Einen versöhnlichen Abschluss mit einem Sieg hatten sich die Herren von Obmann und Trainer Franz Felber aus Oberwart gegen Salzburg erhofft.

Dabei musste man die Bundesliga-Tabelle im Blick haben, denn mit einem Erfolg hätte der UTTC durchaus noch nach oben rutschen können. Die Ausgangslage vorab? Die Gäste, mit einem Japaner und zwei Italienern angereist, galten als Favorit, Oberwart ging dennoch nicht aussichtslos unterlegen ins Rennen.

Oberwart überwintert auf Platz sieben 

Dominik Habesohn erzielte gegen Francisco Sanchi im ersten Spiel den einzigen Punkt für Oberwart.
UTTC Oberwart

„An diesem Tag war von einem 5:0-Sieg bis zu einer 0:5-Niederlage alles möglich. Leider waren wir in der Schlussphase der Spiele mental nicht stark genug“, resümierte Felber. Seine Spieler forderten die Gäste mit tollen Ballwechseln sehr, sehr lange, ohne dann den nötigen Ertrag einzufahren.

Die Spiele verliefen eng, die Sätze teils extrem knapp und mit etwas mehr Glück wäre mehr als der eine Punkt von Dominik Habesohn im Auftaktspiel gegen Francisco Sanchi drin gewesen. Etwa beim Duell von Matthias Habesohn gegen Carlo Rossi, die sich über fünf Sätze intensiv duellierten. So bleibt der UTTC-Tross auf Platz sieben über die Winterpause. Felber: „Schade, ein Sieg wäre wichtig gewesen.“