ASK Kohfidisch: „Fidisch-Geist“ ist gefragt

Es braucht die alten Tugenden, wenn am Samstagnachmittag das Schlusslicht aus St. Margarethen im Süden gastiert. Eine Änderung gibt es dann auf der Torhüter-Position.

Erstellt am 18. September 2021 | 02:22
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Alles für drei Punkte. Kohfidisch-Kicker Fabian Paukovits (v.) will gegen Margarethen den zweiten Heimsieg.
Foto: BVZ

Die Saison 2021/22 bleibt für den ASK Kohfidisch weiter ein hartes Stück Arbeit. Erst ein Sieg (1:0 gegen Horitschon) steht auf der Habenseite, wobei man mit dem 0:4 in Parndorf alle „Großen“ der Burgenlandliga vorerst einmal hinter sich hat. Viel zu ernten gab es im Heidebodenstadion dabei nicht.

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Arbeit wartet. Neo-Einser-Schlussmann Martin Wagner war beim 0:4 in Parndorf noch einer der Besseren.
BVZ

Die Mannen von Attila Banfalvi wollte viele Dinge fußballerisch lösen, spielten so auch ganz brav mit, um die teils perfekt ausgespielten Umschaltsituationen des Tabellenführers dann nicht immer wegverteidigen zu können. „Es war sicher keine schlechte Leistung“, resümierte auch Kicker Thomas Polzer, der anfügte: „Sie haben es einfach sehr gut gemacht.“ Das Lob für die Parndorfer konkretisierte Polzer dann noch: „Sie fuhren teils super Konter und machten auch immer zum richtigen Zeitpunkt die Tore.“ So war man bei 0:1 richtig gut im Spiel, hatte die Chance auf den Ausgleich, um dann 0:2 zurückzuliegen. Der Genickbruch, denn Punkte gab es im Norden keine zu ernten.

Das zur Vergangenheit, jetzt wartet die Zukunft, denn mit St. Margarethen kommt das Burgenlandliga-Schlusslicht in den Oberwarter Bezirk und der ganze ASK-Tross ist auf Heimsieg eingestellt. Dieser wäre ungemein wichtig, um sich nach oben viele Möglichkeiten offenzuhalten. „Uns erwartet sicher ein ganz anderes Spiel. Wir brauchen die richtige Zweikampfhärte und auch unsere Tugenden. Es wird und muss auch mehr Kampf als noch zuletzt geben“, sagte Polzer.

Personell fehlten mit Nicolas Oswald und Dominik Farkas zwei Kicker krankheitsbedingt. Auf deren Einsätze durfte man hoffen, wobei man dann gar komplett antreten könnte. „Das würde unsere Möglichkeiten sicher weiter erhöhen.“

Fidisch Geist
Vorerst Pause. David Kraft gab seinen Posten als Nummer eins zumindest vorübergehend erst einmal ab.
BVZ

Zumindest nicht als Nummer eins wird David Kraft mehr agieren. Dieser benötigt nach eigenen Aussagen eine fußballerische Pause und wurde schon in Parndorf von Martin Wagner vertreten. „Er meinte zu uns, dass er der Mannschaft aktuell nicht helfen könne“, so Polzer, der im Gegenzug Neo-Einser Wagner lobte: „Er war in Parndorf richtig gut und löste seine Aufgabe mit Bravour.“