Für ein Derby ruht das Pinkafeld-Herz. Wenn der SC Pinkafeld auf den UFC Markt Allhau trifft, ist das sportlich wichtig, aber auch an anderen Enden prickelnd.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 13. November 2019 (01:37)
Personalien. Während dem SCP Dominik Sperl (l.) sicher fehlt, bangt Allhau um Florian Kurtz.
Bauer

Mit einem Erfolgserlebnis durfte der UFC Markt Allhau in die letzte Woche der Herbstmeisterschaft 2019 starten. In Klingenbach gewann die Elf von Herbert Oberrisser verdient mit 3:0 und setzte kurz vor der Winterpause ein sportliches Ausrufezeichen. „Wir wollten diesen Sieg sicher mehr“, so UFC-Pressesprecher Ewald Musser, der vor allem die Defensive lobte: „Die war unser Prunkstück.“

Einen ähnlich kompakten Auftritt wird es nun auch beim Nachbarn in Pinkafeld brauchen, die man zum Saisonstart im eigenen Waldstadion mit 2:0 bezwang. Dabei ist für den Allhau-Coach Herbert Oberrisser natürlich immer ein besonderes Spiel, denn der SCP ist sein Stammverein, wo er selbst lange sehr erfolgreich das Tor hütete und zudem, sofern es die Zeit erlaubt, gar die Kantine gegenüber der Tribüne betreibt. Am Samstag braucht es dort sicher Ersatz, wobei er etwaige Sentimentalitäten zur Seite schob: „Dort ist sicher etwas drin, aber das werden die Pinkafelder auch sagen. Wer an dem Tag die bessere Performance abliefert, wird gewinnen“, so Oberrisser am Sonntag.

Voller Adrenalin. Allhau-Coach Herbert Oberrisser trifft auf „seinen“ SCP.
Marousek

Respekt hatten derweil die Hausherren, die sich gewarnt zeigten. „Wir wollen voll punkten und mit 23 Zählern abschließen“, sagte Coach Florian Hotwagner.

Aktuelle Infos: Die Hausherren kommen auf dem Zahnfleisch daher, denn neben einigen Angeschlagenen, fehlen Dominik Sperl und Derbyheld Florian Prochazka sicher. Auch Allhau hatte zu Wochenbeginn Probleme und bangte um Igor Tkalcic, Mario Tackner und Florian Kurtz.